Samstag, 30. November 2019

"Großer" Weihnachtsverkauf!

Um Platz für neue "Projekte" zu machen, ist es an der Zeit, mein "Lager" (der Raum stellt gewöhnlich unser heimisches Büro dar) langsam aber sicher leer zu bekommen...
Die letzten Ausgaben vom (PF)LÄSTERSTEIN 18  gibt es für 6,00 Euro, die letzten Exemplare des Bildband MOMENTAUFNAHMEN - ZWÖLF JAHRE "ANALOG" UNTERWEGS gibt es für 19,95 - jeweils zuzüglich Porto.
Bei der Abnahme von Heft und Buch übernehme ich das Porto (innerhalb Deutschlands)!

Mittwoch, 27. November 2019

19. Dezember 2004 - Hellas Verona vs. Vicenza 5:3

Weil es so schön war, und ich auch überraschend viel positives Feedback bekommen hab, "krame" ich gleich nochmal im "Buch der Erinnerung"...
 Die Zeit vor dem Tod des Polizisten Filippo Raciti beim sizilianischen Derby zwischen Catania und Palermo am 2. Februar 2007 (ein Datum das für mich gleichbedeutend steht mit dem Niedergang der Ultrabewegung in bella Italia) beschäftigt mich (und "notgedrungen" den einen oder anderen (ehemaligen) Weggefährten) aktuell besonders, so dass ich mich dazu entschieden hab, ein paar Zeilen über das Derby dell Veneto zwischen Hellas Verona und Vicenza Calcio anno 2004 zu verlieren...

Serie B Italien am 19.12.2004
Stadio Marcantonio Bentegodi Verona
Hellas Verona vs. Vicenza Calcio 5:3

Sowohl An- als auch Abreise sollten sich zumindest zwischen Dachau und Innsbruck recht abenteuerlich gestalten; schuld war ein Wintereinbruch in der Nacht von Samstag auf Sonntag. So musste ich am Zirler Berg (abenteuerlich an der ersten Nothaltebucht) notgedrungen Schneeketten aufziehen, da sich mein fahrbarer Untersatz auf den ersten Metern mehrmals selbständig gemacht hatte... für reichlich Adrenalin war also gesorgt! Ach ja, meine beiden Wiener Mitstreiter kamen so in den Genuss eines rund halbstündigen Aufenthalts am Innsbrucker Hauptbahnhof (na ja, manch langjähriger Wegbegleiter würde jetzt wohl sagen "ganz normal!). Die restlichen zweihundertsiebzig Kilometer verliefen dann mehr oder weniger ereignislos... Schnell das Auto abgestellt, und rein ins Getümmel, das rund ums Stadio Marcantonio Bentegodi herrschte. Den Leuten war die Vorfreude aufs bevorstehende Derby deutlich anzusehen... Da die Staatsdiener den Bereich um den Gästeblock weiträumig abgesperrt hatte, war eine Konfrontation zwischen den verfeindeten Lagern mehr oder weniger ausgeschlossen... Knapp anderthalb Stunden vor dem Anpfiff ging es dann rein ins Oval, gerade rechtzeitig um die Ankunft der Vicentini mitzuerleben - rein in den Block und ein gepflegtes "Hellas, Hellas, vaffanculo!"... klar, dass die Antwort der Curva Sud nicht lange auf sich warten lies - bella Italia! Zum Einlaufen der Spieler kamen auf beiden Seiten Fähnchen (bei Hellas im blau-gelben Karomuster, bei Vicenza weiße und rote) zum Einsatz, bei den "Butei" untermalt mit Bengalen, bei den Gästen mit weißen und roten Rauchfackeln. Ach ja, die Gruppe"1 febbraio" auf der Haupttribüne hantierte ebenfalls mit etlichen Bengalen; zudem zeigte man ein Spruchband in Richtung der Gäste... Als zu Beginn der zweiten Halbzeit (zur Pause stand es null zu eins) der zweite Treffer für die Rot-Weißen fiel, schienen die Drops bereits gelutscht zu sein, da sich die Gastgeber bis dato definitiv nicht von ihrer Schokoladenseite zeigten. Eine Viertelstunde später hatte Hellas das Spiel gedreht; führte sagen und schreiben mit vier zu zwei... Spätestens jetzt glich das Bentegodi einem wahren Tollhaus - nicht das die Stimmung auf Seiten der Gastgeber bis dato schlecht gewesen wäre... ganz ehrlich, an diesem Nachmittag blieb keine der beiden Kurven etwas schuldig! Vicenza kam dann noch einmal heran, um in der Nachspielzeit den endgültigen Todesstoß zu erhalten. Wow, was für ein Spiel! Völlig geflasht vom gerade erlebten, beobachten wir noch ein wenig den Abtransport der Gäste, der - abgesehen vom Austausch verbaler Nettigkeiten - eher unspektakulär von statten ging... Auf der Heimreise dann ein ähnliches Bild wie schon am Morgen; bis Innsbruck verlief alles reibungslos, ehe mich auf den letzten hundertfünfzig Kilometern (glücklicherweise diesmal erst nach dem Zirler Berg) abermals die "Schneekeule" traf... teilweise ging es mit knapp fünfzig über die Autobahn - Schneetreiben ohne Ende und eine nicht geräumte Fahrbahn sorgten für "große Begeisterung" meinerseits...

Dienstag, 26. November 2019

Ein Sonntag (und ein Frühsommernachmittag) im "gelobten Land"...

Nachdem es in den letzten Wochen hier im Blog "etwas ruhiger" zuging, hau ich heute mal wieder fleißig auf die Tasten. Wer sich jetzt auf ein paar Zeilen zum vergangenen Sonntag gefreut hat, wird gleich riesig enttäuscht werden - ich hab mich entschieden, von drei Spielen aus den Jahren 2012 respektive 2014 zu berichten (u.a. von den Spielen Bologna vs. Parma und Cesena vs. Modena - womit der Bogen zum vergangenen Sonntag wieder gespannt wäre), die ich bis dato noch nicht "zu Papier" gebracht habe...

Serie A Italien am 22.01.2012
Stadio Renato dall Ara Bologna
Bologna FC vs. AC Parma 0:0

Gerne nahm ich die "Einladung" einer illustren Groundhopperrunde der roten Münchner auf einen "Doppler" im gelobten Land an, bot sich mir doch so die Gelegenheit, unseren Freunden in Bologna einen Besuch abzustatten. Nach überaus kurzweiliger Fahrt (aufgrund einer überaus kurzen Nacht verbrachte ich einen Großteil dieser schlafend) erreichten wir "la rossa" (den Namen "die Rote" trägt die Hauptstadt der Emilia-Romagna aufgrund der roten Ziegel der Häuser und der vorherrschenden politischen Einstellung ihrer Bevölkerung) rund zweieinhalb Stunden vor Beginn des Derby dell'Emilia; Zeit genug, um noch den ein oder anderen Campari im Kreise der Forever Ultras, Freak Boys und des ebenfalls anwesenden Haufens der Ultras Bochum zu trinken... Salute Fratelli! Um kurz vor zwölf wurde es langsam aber sicher Zeit, die Curva Andrea Costa zu betreten (Anpfiff zwölf Uhr dreißig!)... Zum Einlaufen der Spieler präsentierte die durchwegs ordentlich gefüllte Heimkurve neben unzähligen Schals auch ein paar Doppelhalter, Schwenkfahnen und am Boden vor sich hin brennende Bengalen/Rauchfackeln  (Willkommen im "neuen" Italien!), während der spärlich gefüllte Settore Ospiti komplett blas blieb (kein Wunder, fehlten die Boys Parma doch gänzlich; und dem Derby das oft zitierte "Salz in der Suppe" - odio eterno al calcio moderno!). Trotz der widrigen Umstände (keine Gäste, trostloses Gebolze auf dem Platz) zeigte sich die Curva Nord von ihrer besseren Seite (auch wenn die Koordination zwischen Forever Ultras und Freak Boys auf der einen und Beata Gioventú auf der anderen Seite bisweilen doch arg zu wünschen übrig ließ - inwieweit das den "politischen" Differenzen beider Seiten geschuldet ist vermag ich nicht zu sagen)... gerade unseren Freunden stand die Freude am Tifo sprichwörtlich ins Gesicht geschrieben - Mentalita Ultrá! Als Mitte der ersten Halbzeit "Bologna e Bochum..." angestimmt wurde, lief es mir so richtig kalt den Rücken runter und die Augen wurden ein klein wenig feucht (ein Zustand der sich bis zum heutigen Tage nicht verändert hat... an dieser Stelle zitiere ich einfach mal aus einem Lied der Gruppe Warlock: "denn Freunde gehen mir über alles - IMMER")... Nach dem Schlusspfiff galt es noch eine Schrecksekunde respektive -minute zu überstehen, purzelte doch ein älteres Mitglied der Forever Ultras - sichtlich gezeichnet vom Konsum diverser "Genussmittel" - rund zwanzig Stufen herunter und landete mehr als unsanft auf dem Boden; glücklicherweise ohne schlimmere Folgen - sah nämlich im ersten Moment ziemlich übel aus! Wenig später hieß es für mich dann auch schon wieder Abschiednehmen, schließlich wollte ich meine Reisegruppe nicht all zu lang warten lassen...

Serie B Italien am 22.01.2012
Stadio Mario Rigamonti Brescia
Brescia Calcio vs. ASG Noncerina 2:0

Weiter ging es nach Brescia, wo wir unser Auto in einer Seitenstraße unweit des Stadio Mario Rigamonti abstellten; per Pedes machten wir uns anschließend auf den Weg nach etwas Essbaren. Nachdem wir rund zwanzig Minuten erfolglos die nähere Umgebung erkundet hatten, wurden wir in einer kleinen Bar doch noch fündig... Frisch gestärkt ging es anschließend zurück zum Stadion, wo schon allerhand los war. Schnell die bestellten Karten abgeholt und ab auf die Haupttribüne. Dass es in der Ultraszene von Brescia gewisse Spannungen gibt ist kein großes Geheimnis; so hat die Gruppe Brescia 1911, die sich stark den "alten" Werten verbunden fühlt und die Tessera strikt ablehnt(e), schon vor einigen Jahren von der Curva Nord auf die Gegengerade verabschiedet, wo sie ihren eigenen "Stiefel" durchziehen... sahen irgendwie verloren aus, auch wenn die Mitmachquote und die Tatsache, dass neunzig Minuten voller Inbrunst gesungen wurde, schon irgendwie beeindruckend waren. Die gut gefüllte Curva Nord läutete das Spiel mit etlichen, auf dem Boden liegenden Bengalen ein, und war auch sonst immer bemüht, das Level hoch zu halten - kam aber nicht an die Jungs und Mädels von Brescia 1911 heran. Aus dem rund achthundert Kilometer entfernten Nocera hatten sich rund hundertfünfzig Ultras eingefunden, die den Gästeblock unmittelbar vor dem Anpfiff betraten und zwei Bengalen zündeten (landeten ebenfalls schnell auf dem Boden). Obwohl ihre Mannschaft den Gastgebern nicht sonderlich viel entgegenzusetzen vermochte, machten sie das ganze Spiel über ordentlich Alarm. Da ich mir von beiden Seiten nicht all zu viel erwartet hatte, war ich letztendlich mehr als zufrieden... Nach dem Spiel gab es dann noch einen kleinen Adrenalinkick für uns, stand doch rund um unser Auto ein recht "stabiler" Haufen Bresciani, der uns dank des Wiesbadener Kennzeichens (scheiß Leihwagen!) vermeintlich als Frankfurter ausgemacht hatte (Atalanta, Todfeind der Bresciani und befreundet mit den Ultras Frankfurt, hatte am Vorabend gegen Juventus gespielt). Mit Händen und Füßen konnte das "Missverständnis" aus der Welt geschafft werden; wobei die Stimmung bis zuletzt ziemlich angespannt blieb. Letztendlich waren wir froh, die Stadtgrenze von Brescia unbeschadet hinter uns gelassen zu haben. Tja, ein solcher "Amateurfehler" wird (zumindest mir) nicht mehr unterlaufen...

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Play Off Serie B Italien am 11.06.2014
Stadio Dino Manuzzi Cesena
AC Cesena vs. Modena FC 1:1

Springen wir knapp zweieinhalb Jahre weiter... Familienurlaub an der italienischen Adria; da kommt das Relegationsrückspiel zum Aufstieg in die Serie A zwischen Cesena und Modena gerade recht, zumal Strand und Stadion keine zwanzig Kilometer trennen. Und so kehrte ich am Mittwochnachmittag (bei bestem Badewetter) dem Strand den Rücken (nicht ohne mich zuvor von meinen Mädels verabschiedet zu haben), um mich wenig später mit unserer "Familiensauna" (schwarzes Auto - kein Parkplatz im Schatten) auf den Weg nach Cesena zu machen. Da gerade zwischen Vereinen aus der Emilia und Vereinen aus der Romagna meist neben der sportlichen auch eine lokalpolitische Rivalität besteht (Highlight in dieser Hinsicht ist zweifelsohne das Spiel unserer Freunde gegen Cesena), hatte ich mit diesem Spiel ein absolutes Highlight auf dem "Silbertablett" präsentiert bekommen! Cesena hatte das Hinspiel drei Tage zuvor knapp mit eins-zu-null für sich entscheiden können, womit Modena mit mindestens zwei Toren Unterschied gewinnen musste (eine Auswärtstorregel gibt es im italienischen Ligabetrieb nicht; es zählt bei Torgleichheit die Abschlusstabelle - und da hatten die Schwarz-Weißen knapp die Nase vorn!)... Knapp neuntausendfünfhundert Zuschauer hatten sich im schmucken Stadio Dino Manuzzi eingefunden; rund siebenhundert dürften wohl den Gästen die Daumen gedrückt haben. Die Curva Mare (unterstützt von ihren Freunden aus Mantova) startete mit einer durchaus sehenswerten Choreographie (einem "Vorhang", auf dem die Rocca Malatestiana* abgebildet war, folgte ein weiß-schwarz-weißes Meer aus Tifofähnchen), während die Modenesi optisch blas blieben. Was beide Seiten in den folgenden neunzig Minuten in punkto Tifo ablieferten war aller Ehren wert, wobei die Gastgeber nicht zuletzt aufgrund der zahlenmäßigen Überlegenheit gerade gegen Ende der Partie klar die Nase vorn hatten. Das Unentschieden reichte Cesena, um das Finale der Play Off gegen Latina zu erreichen, an dessen Ende letztendlich der Aufstieg in die Serie A gefeiert werden konnte... Nachdem ich die Siegesfeier der "Seepferdchen" noch ein wenig auf mich hatte wirken lassen, wurde es langsam Zeit, die "Heimreise" nach Pinarella di Cervia anzutreten, schließlich wollte ich meine Lieben nicht so lange mit dem (gemeinsamen) Abendessen warten lassen...
* die Rocca Malatestiana erhebt sich auf dem Hügel Garampo über die Stadt Cesena
Im Zusammenhang mit Cesena muss ich jetzt noch ein Lied unserer Freunde posten:
Sento la nostalgia del passato
quando la mamma mia ho lasciato
non ti potrò scordar casetta mia
in questa notte stellata la mia serenata io canto per te
Romagna mia, Romagna in fiore
tu sei la merda, tu sei l'orrore
quando ti penso vorrei cagare
in quella merda che chiami mare
Cesena, Cesena vaffanculo!
Romagna, Romagna mia
ti rompo il culo e vado via!
Cesena, Cesena vaffanculo!

Mittwoch, 13. November 2019

9. November 2019 - FC Bayern vs. Borussia Dortmund 4:0

Nachdem ich darauf verzichtet habe, hier über das Champions League Spiel der Bayern gegen Olympiakos zu berichten (selten war ich vom Gästeanhang so enttäuscht wie am vergangenen Mittwoch), war ich lange am Überlegen, ob ich über den deutschen "Clásico" ein paar Worte verlieren soll oder nicht...
Zusammen mit ein paar Dachauern ging es am frühen Nachmittag 'gen bayerische Landeshauptstadt, schließlich wollten wir einerseits Bonsai die Ehre erweisen (kleiner Mann, Du fehlst!), andererseits ein paar gesellige Stunden verbringen, ehe der "Ernst des Lebens" auf uns warten sollte. In Fröttmaning noch schnell ein paar Borghetti bei der Generation Olympiastadion (inklusive Smalltalk mit dem einen oder anderen Bekannten; richtig gefreut hab ich mich, dass sich neben mir noch eine Handvoll Bochumer Ultras am "Bauwagen" herumtrieb!) geleert, ehe es weiter 'gen rotes Schlauchboot ging. Noch schnell dem Herrn Brück "hallo" gesagt, und schon konnte das "Spiel der Spiele" (na ja, aus bayerischer Sicht nehmen die Duelle mit den "Blauen" und dem "Glubb" einen deutlich höheren Stellenwert ein) beginnen... Die Südkurve gedachte mittels sehenswerter Choreographie des Doubles von 1969 (Daumen klar nach oben!); apropos Gedenken... die Bayern gedachten dem ehemaligen Vizepräsidenten Rudolf Scheis sowie dem ehemaligen Spieler Norbert Eder (schnürte von 1984 bis 1988 seine Fußballschuhe für die Roten) mittels einer Schweigeminute; ebenso erinnerte man an den zehnjährigen Todestag von Robert Enke... solche Momente gehen an mir nur selten gefühllos vorüber! Aber genug der Gefühlsduseleien... Sowohl die Südkurve (über der Fahne der Schickeria hingen die der Freunde aus Sankt Pauli und Bochum - deren Mannschaften hatten übrigens tags zuvor auf dem Kiez die Klingen gekreuzt) als auch die mitgereisten Gäste legten los wie die Feuerwehr - Leute, das hat richtig gefetzt! Auf dem Spielfeld brannten einzig und allein die Münchner ein Feuerwerk ab; letztendlich waren die Schwarz-Gelben mit (nur) vier Gegentoren mehr als gut bedient... Als Dankeschön gab es ein - von großen Teilen des Stadion getragenes - megafettes "Wer wird Deutscher Meister? BVB Borussia!"; Schadenfreude ist doch die beste Freude!!!


Sonntag, 27. Oktober 2019

26. Oktober 2019 - FC Bayern vs. Union Berlin 2:1

Irgendwie war es eine Woche zum Vergessen - Pleiten, Pech und Pannen... So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass ich erst auf dem letzten Drücker in der Fröttmaninger Arena eintrudelte (trudeln ist gut; vielmehr war es ein gepflegter Sprint von der U-Bahn aus, schließlich wollte ich nix verpassen)...
Union Berlin, mit ordentlich Fans im Gepäck, war wohl für viele Münchner ein mehr oder weniger unbeschriebenes Blatt (1993 trafen die beiden ersten Mannschaften im Rahmen eines Freundschaftsspiels in der Alten Försterei aufeinander; die Wege der Bayern Amateure kreuzten sich in der Saison 2008/2009 mit den Eisernen), während das für mich als Bochumer ein wenig anders ausschaut - viele gute Erinnerung an die Spiele gegen die Köpenicker hab ich allerdings nicht! Genug der einleitenden Worte - kommen wir zum "Hier und Jetzt"... Der Gästeblock - unter Führung des Wuhlesyndikat - zeigte einen durchaus ansprechenden Auftritt, riss aber leider viel zu selten die oft zitierten Bäume aus! Sorry, aber da war der Auftritt des Westberliner Lokalrivalen am ersten Spieltag deutlich besser... Die Münchner Südkurve legte in der ersten Halbzeit los wie die Feuerwehr (das hat richtig Bock gemacht!) - konnte das hohe Niveau aber nach dem Seitenwechsel nicht halten... Apropos Seitenwechsel; nach eben jenem zeigte die Schickeria anlässlich des zwanzigjährigen Bestehen der Ultras Bochum eine kleine aber überaus feine Choreographie - VIELEN DANK BRÜDER! Wieder einer der Momente, in denen mich meine Gefühle zu übermannen drohten... Was wäre das Leben nur ohne Fußball und Freundschaften? Über das Geschehen auf dem Rasen verliere ich jetzt keine großen Worte - das Ergebnis hat gestimmt; über alles andere kräht heute schon kein Hahn mehr...

Dienstag, 15. Oktober 2019

ZWANZIG JAHRE ULTRAS BOCHUM - Ultras für immer!

Unglaublich, aber wahr, zwanzig Jahre sind seit der Gründung der Ultras Bochum inzwischen vergangen. Aus dem Wunsch, die Kräfte der bis dato bestehenden Gruppen zu bündeln, sowie bis dato Gruppenlosen "eine neue Heimat zu geben" hatte die erste Generation die Ultras Bochum in einem "schleichenden" Prozess Ende 1999 ins Leben gerufen.
So die einleitenden Worte aus dem Geschenk der ersten Generation der Ultras Bochum an die aktuelle Generation (und natürlich auch an uns selbst). Nachdem die Erlebnisse des vergangenen Wochenende ein wenig "gesackt" sind, versuche ich meine Eindrücke kurz und bündig hier wieder zu geben... Für mich ging es in aller Herrgottsfrüh los - 5:15 Abfahrt zu Hause; 6:00 Abfahrt der beiden Münchner (Ultrà)Busse - harte Kost für einen "alten Mann". Während ich mich noch auf den Weg in den Pott befand, traf sich schon ein Großteil meiner Generation am Dorfbrunnen (wer kennt den bitte nicht?), ehe es nach einem "Begrüßungstrunk" weiter zum Schnitzelessen ins Paulaner ging. Als sich die "Alten" langsam aber sicher auf dem Weg zum "Raum" machten, traf auch ich endlich in der "heiligen Stadt" ein... Am Container des Fanprojekts (oh mein Gott, wie viele Stunden haben wir seinerzeit dort verbracht) war ich endlich mit den Jungs (und dem Mädel - wo waren die anderen "Females"?) vereint - drücken hier, drücken da... die erste Träne musste ich verdrücken! Weiter ging es zur Sede, wo wir stilecht mit ner fetten blauen Rauchdose "einliefen" (gesangstechnisch war's eher schwach)… Wieder galt es unzählige Leute (ich kam mit dem ein oder anderen Jungen, den Nachzüglern meiner Generation und den Freunden aus Bologna noch ganz gut weg - mit den rund hundertvierzig Münchner war ich ja gemeinsam angereist) zu begrüßen, den erneut aufkommenden Emontionsausbrüchen begegnete ich gekonnt mit dem einen oder anderen Fiege. Um 18:00 zog der Tross stilecht im Corteo (untermalt mit ordentlich Pyrotechnik und Gesängen) weiter zum Ruhrstadion, wo nicht nur das ein oder andere Erinnerungsfoto geschossen werden sollte, sondern auch VfL-Legende Ata Lameck (der übrigens den Tiger Hermann Gerland im "Schlepptau" hatte) mittels Spruchband geehrt werden sollte; Spruchbänder gab es zudem für zwei inhaftierte Brüder aus Bologna, sowie für ein frisch vermähltes Paar aus Reihen der aktuellen UB-Generation... Natürlich erleuchteten auch hier wieder unzählige Fackeln unsere Kurve! Nicht nur ich, sondern etliche Leute um mich herum (egal ob alt oder jung) wurden von ihren Emotionen übermannt... der eine oder andere "Alte" bekundete gar, durch das Erlebte wieder "Blut geleckt" zu haben - wäre natürlich ne feine Sache! Nach dem man das heilige Ruhrstadion verlassen hatte, ging es mittels Shuttlebus weiter zur Partylocation, wo erst einmal ein wenig gechillt, getrunken und geratscht wurde, ehe der offizielle Teil des Abends folgen sollte. Nach einer kurzen Ansprache erfolgte die - bei solchen Anlässen obligatorische (und immer wieder schöne/emotionale) - Geschenkübergabe der/an die anwesenden Freunde und der Gruppe nahestehenden Gruppen/Fanclubs der eigenen Szene; natürlich wurden hierbei auch die Freundschaften zu Bologna und dem FC Bayern (das bevorstehende Pokalspiel im Ruhrstadion sorgte für einige lieb gemeinte Sticheleien) ausgiebig gefeiert. Zu guter Letzt durfte die erste Generation den "Jungen" ihr Geschenk überreichen und ein paar Worte an "Alt und Jung" richten... für mich wieder ein Moment, an dem mir meine Gesichtszüge zu entgleiten drohten... Anschließend stärkte sich die anwesende Meute stilecht mit Currywurst, ehe man endgültig auf Partymodus umstellte. Während eine nicht geringe Anzahl wohl bis in die frühen Morgenstunden feierte, hieß es für mich (und die Münchner) gegen drei oder halb vier wieder Abschied nehmen... WAS FÜR EIN TAG!
Bleibt nur noch, mich bei den "Roten" fürs Asyl in einem ihrer Busse, bei meiner Generation für das, was wir einst gemeinsam geschaffen haben, sowie die vielen schönen Erinnerungen, und zu guter Letzt bei der aktuellen Generation, die das Feuer (hoffentlich noch lange) weiter trägt; vielen Dank Euch natürlich auch für die Organisation dieses wahrlich unvergesslichen Tages!
ULTRAS BOCHUM - EIN LEBEN LANG!

Sonntag, 22. September 2019

Sommerurlaub genutzt, um den Fanzinestapel "abzuarbeiten"...

Irgendwie steckte die letzten Wochen bei mir der Wurm drin - totale Kopfblockade was meine "literarischen" Projekte betrifft... auf dem Schreibtisch stapelten sich Texte, Fotos, Konzepte; umsetzen konnte ich nichts davon! Da kam die knapp zweiwöchige (Zwangs)Auszeit - "getarnt" als Familienurlaub - gerade recht, um den Kopf mal wieder frei zu bekommen... Da sich zuletzt auch wieder der "Fanzinestapel" zu türmen begonnen hatte, nutzte ich so manche freie Minute (da ich der einzige Frühaufsteher in der Familie bin, kamen etliche Stunden zusammen), um mal wieder in Ruhe zu lesen...



AUSLANDSJOURNAL Ausgabe 15 - 5,00 Euro
Auf über zweihundert Seiten gibt es auch diesmal die "geballte Ladung" Groundhopping; besucht wurden unter anderem die Weltmeisterschaft 2018 in Russland, etliche Spiele auf dem Balkan, sowie in Polen (nach wie vor das meistbesuchte Land), Australien, Guadeloupe, Israel, Italien (ja, da schlägt mein Herz nach wie vor höher), das eine oder andere europäische Derby,... Alles in allem eine durchaus gelungene Mischung aus Fußball, Reisen und Fankultur aus sage und schreibe vierzig Ländern. Ach ja, fast hätte ich es vergessen, die ausführlichen Fanzinerezensionen positiv zu erwähnen!
Format: etwas kleiner als A5 - s/w (Einband sowie zehn Seiten farbig)
Seiten: 206 Seiten (wenn ich mich nicht verzählt habe)
Kontakt: aj-fanzine@freenet.de
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BALLESTERER Ausgabe 143 - 5,90 Euro (in Deutschland 6,90 Euro)
Titelthema ist diesmal "Die Bundesliga in Europa"; unter anderem mit Rückblicken auf die großen Spiele Österreichischer Mannschaften (Everton vs. Rapid, Inter vs. Austria Salzburg, Paris vs. Rapid). Des Weiteren gibt es ein interessantes Interview zur staatlichen Förderung/Entwicklung des Fußballs in China, einen lesenswerten Text von Domenico Mungo zum Thema Ultras und Musik, ein Interview mit Krassimir Balakow, Berichte über den Aufstieg des Arbeiterklassevereins Waldhof Mannheim (inklusive des Siegs über den DFB) und die Folgen des Gastspiels der Dresdner in Karlsruhe anno 2017 (SOKO Karlsruhe!), einen fotographischen Blick ins Museum des FC Sankt Pauli, Spielberichte und vieles mehr.
Format: A4 - farbig
Seiten: 84 Seiten
Kontakt: www.ballesterer.at
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BASCH Ausgabe 125 - 3,00 Euro
Neue Saison - neues Basch! Wie gehabt gibt es Berichte der letzten Spiele (diesmal Heerenveen (A), Bielefeld (A), Fürth (H) und Lübeck (A)), den sportlichen Ausblick, Freundschaftsbesuche bei Atalanta Bergamo (Finale Coppa Italia), Sampdoria und Standard Liège, die Rubrik "Kenne deinen Feind", sowie Streetart. Hinzu kommen diesmal Rückblicke auf etliche Fußballturniere (United As One Cup der Infamous Youth, Kurt-Landauer-Turnier der Schickeria, Südkurvencup der Ultrà Sankt Pauli und Antira Prag), die Gedenkstättenfahrt nach Amsterdam, Sankt Pauli international (East River Pirates - New York). Alles in Allem ne gute und bunte Mischung - ich freu mich jetzt schon auf die nächste Ausgabe...
Format: A5 - farbig
Seiten: 88 Seiten
Kontakt: basch@ultra-stpauli.de
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BLICK ÜBER DEN LAHMANNHÜGEL Ausgabe 16 - 1,50 Euro
Neben den Spielen der Arminia aus Hannover berichten die Macher des Heftes über ihre Besuche bei einundsiebzig weiteren Spielen in neun Ländern, wobei der Schwerpunkt im Ausland eindeutig in den Niederlanden und Belgien liegt. Freunde von Heft- und Buchrezensionen möchte ich an dieser Stelle die Homepage (www.lahmannhuegel.de) des Blick über den Lahmannhügel ans Herz legen! 
Format: A5 - s/w (Einband farbig)
Seiten: 76 Seiten
Kontakt: kontakt@lahmannhuegel.de
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BRÜCKENGÄNGER Ausgabe 1 - 3,50 Euro
Ein neues Heft trudelte aus Osnabrück bei mir ein... Neben allen Pflichtspielen des Zweitligaaufsteigers gibt es Groundhopping aus dreizehn Ländern (Niederlande, Belgien, Gibraltar, Portugal, England, Deutschland, Spanien - inklusive dem El Clásico zwischen Barca und Real, Schottland, Marokko, Lichtenstein, Tschechien, Malta, Polen und Kroatien... zählt man Deutschland mit, sind es sogar vierzehn Länder). Dazu gibt es noch ein Interview mit einem rumänischen Groundhopper. Sauberes Layout, sowie eine durchwegs kurzweilige "Schreibe" machen Freude auf mehr!
Format: A5 - farbig
Seiten: 174 Seiten
Kontakt: brueckengaengeros@gmail.com
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GESPRÄCH MIT DEM BETRUNKENEN Ausgabe 14 - 2,50 Euro
Fußball, die beste Möglichkeit den Sorgen und Ängsten des Alltags zu entfliehen - ja, auch ich bin/war froh, den Freund Fußball auf meiner Seite zu wissen, wenn/als es bei mir im "normalen" Leben nicht so rund lief/läuft... "Frau weg, Fußballverein weg und nach fast fünf Jahren endet auch noch die lockere Zeit des Bachelor-Studiums." Um all dem zu entfliehen berichtet Christopher überaus kurzweilig von vierundachtzig Sportveranstaltungen (neben König Fußball fanden Handball, Wasserball, Baseball, Eishockey und Volleyball den Weg ins Heft) in zwölf Ländern (Highlights in meinen Augen die Berichte aus Nordmazedonien, Albanien, Bosnien-Herzegowina und der Ukraine).
Format: A5 - s/w (Einband außen und innen farbig)
Seiten: 80 Seiten
Kontakt: betrunkenesfanzine@freenet.de
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GLI UBRIACHI DIE BERAUSCHTEN - 5,00 Euro
Ein Fanzine im "comicstyle"? Darunter konnte ich mir ehrlich gesagt wenig bis nichts vorstellen, als mir ein Bekannter aus Bremen das Heft ankündigte... "Berichtet" wird von vier Bremer Spielen der vergangenen Saison - Werder vs. Schalke, Werder vs. Bayern, Hoffenheim vs. Werder und Werder vs. Leipzig. Echt geil gemalte Bilder; zudem kurze Texte, die einen gewissen Charme versprühen... Absolutes Highlight sind die zwei "Ganzkörpertätowierten". Fazit: Als Fanzineliebhaber MUSS man diesen Exoten in der Sammlung haben!

Format: A5 - farbig (wobei grün definitiv die Hauptfarbe ist!)
Seiten: 36 Seiten

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GROBER SCHNITZER Ausgabe 14 - 3,00 Euro
Eines der Hefte, die bei mir definitiv nicht lange ungelesen rumliegen - kurzweilige, informative Berichte rund um den SV Werder Bremen und von Touren durch aller Herren Länder (Tschechien, Slowakei, Niederlande, Indonesien, Südafrika, Namibia, England, Schweiz, Italien, Dänemark, Belgien, Moldawien und Polen), verpackt in ein klasse Layout. On top gibt es diesmal Kurzinterviews mit Ultras und Fans von Nürnberg, Göttingen, Mainz, Union Berlin, Ideale Bari und Sheriff Tiraspol... absolute Kaufempfehlung!
Format: A5 - farbig
Seiten: 128 Seiten
Kontakt: groberschnitzer@mail.de
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GROUNDHOPPER WUPPERTAL Ausgabe 38 - 3,50 Euro
Schlag auf Schlag geht es im Hause "Groundhopper Wuppertal" - gerade mal drei Monate sind seit dem Erscheinen der letzten Ausgabe vergangen, da flattert schon wieder ein hundertvierundzwanzig Seiten starkes Heft bei mir ein... Wie gehabt gibt es alles Wissenswerte rund um die Spiele des Wuppertaler SV, sowie Groundhopping en masse. Der Bericht über die 1. Wuppertaler Fanzine-Lesung zog beim ersten Durchblättern mein Interesse an sich, konnte aber letztendlich nicht vollends überzeugen; gerne hätte ich mehr über die einzelnen Hefte und die Protagonisten dahinter erfahren.
Format: A5 - s/w (Einband farbig)
Seiten: 124 Seiten
Kontakt: wuppsteff@gmx.de
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OP JÖCK Ausgabe 5 - 5,00 Euro
Im "gewohnten Gewand" berichtet die OP JÖCK-Redaktion von ihren Erlebnissen rund um die Spiele des 1.FC Köln (alle Spiele der Profis, sowie etliche der Amateure aus der Rückrunde der Saison 2018/2019) ebenso kurzweilig (und zugleich informativ), wie auch von ihren Fußballtouren im In- und Ausland (überaus interessant fand ich eben jene nach Malaysia und Singapur, sowie die nach Georgien und Armenien). Meiner Meinung nach ein Heft, dass sich trotz seiner "Jugend" (naja, immerhin sind wir inzwischen schon bei Ausgabe Nummer fünf angelangt) bereits fest auf dem deutschen Zinemarkt etabliert hat, und auf keinen Fall in einer gut sortierten Sammlung fehlen darf.
Format: A5 - farbig
Seiten: 140 Seiten
Kontakt: tuennesundschaelopjoeckgmail.com
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PARANOID Ausgabe 14 - 5,00 Euro
Während der Traditionsverein aus der Pfalz seine Talfahrt kontinuierlich fortsetzt, bleibt das Paranoid des Pfalz Inferno auch weiterhin erstklassig! Locker-flockige Schreibe, fetziges Layout, viele Infos - was will man mehr? Auf Hundertzwanzig farbigen Seiten erfährt der geneigte Leser alles über die Rückrunde der Saison 2018/2019 (teilweise auch aus Sicht der jeweiligen Gegner). Dazu gibt es einen ausführlichen Bericht vom Wintertrainingslager in Andalusien, einen Rückblick auf die Besuche bei den Freunden der Schwaben Kompanie Stuttgart, einen Blick hinter die (Gruppen)Kulissen, Saisonrückblicke der Fanszene, Weltmeisterschaft in Russland, die Geschichte der Pfalzwerke und einen (kritischen) Rückblick auf ein Jahr 1.FC Kaiserslautern GmbH&Co.KGaA.
Format: A5 - farbig
Seiten: 120 Seiten
Kontakt: paranoid@pfalz-inferno.com
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STRFZG Ausgabe 5 - 4,00 Euro
In der fünften Ausgabe des STRFZG gibt es Spielberichte aus Tschechien, Deutschland, Polen, Österreich, Mazedonien... ups… inzwischen heißt es ja offiziell Nordmazedonien, dem Kosovo, der Schweiz, Italien, Slowenien und der Slowakei. Des Weiteren beschäftigt man sich mit Ultras beim Handball, der (berühmt-berüchtigten) Hopperkasse, Streetart in Dresden, sowie Graffiti in Bern. Alles in Allem 'ne durchaus gelungene Mischung. 
Format: A5 - farbig
Seiten: 80 Seiten
Kontakt: strfzg@web.de
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TO GET AWAY FROM IT ALL Ausgabe 1 - 4,50 Euro
Eine weitere Neuerscheinung kommt aus Heidelberg, wobei man sagen muss, dass der Herzensverein des Herausgebers Hannover 96 ist. Neben dem einen oder anderen Spiel der Niedersachsen gibt es ordentlich Groundhopping; besucht wurden achtundsiebzig Spiele in fünfzehn Ländern - von den Niederungen des baden-württembergischen Fußball bis zum Belgrader Derby ist für Jeden was dabei (ich persönlich erfreute mich natürlich insbesondere der fünf Spielbesuche in bella Italia). 
Format: A5 - farbig
Seiten: 186 Seiten
Kontakt: togetawayfromitall@web.de
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TRESPASS Ausgabe 5 - 5,00 Euro
Stolze 280 Seiten umfasst die fünfte Ausgabe des Trespass. Besucht wurden sechsundsiebzig Spiele in zwanzig Länder; neben "Standartkost" aus Portugal, England, Tschechien, Nordirland, Italien, Albanien, Schottland, Frankreich, Deutschland, Serbien, Mazedonien, Andora und Ungarn gibt es "Exotisches" aus Bahrain, Kuwait, Ruanda, Kenia, den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, dem Libanon (mit massig geilen Fotos von Land und Leuten - gerade das will ich sehen!). Hut ab, geile "Scheiße"!
Format: A5 - farbig
Seiten: 280 Seiten
Kontakt: trespass-zine@gmx.de
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ULTRASCHALL Sonderausgabe zum Saisonstart 2019/20 - freiwillige Spende
Zum zweiten Mal lag eine Sonderausgabe des Infozine der Badkurve Plauen auf meinem Schreibtisch. Wie gehabt gibt es einen Rückblick auf die vergangene Spielzeit (in einer derartigen "Graupenliga" Woche für Woche seine Mannschaft lautstark und farbenfroh zu unterstützen gebührt meiner vollsten Anerkennung), ergänzt durch Gastberichte der "hoppenden Zunft", sowie einen Ausblick auf die neue Saison (inklusive Vorstellung der neuen Gegner). Darüber hinaus gibt es einen Nachruf für ein verstorbenes Mitglied der Badkurve,  einen Rückblick auf zehn Jahre Fanprojekt Plauen, kontroverse Meinungen hinsichtlich der sportlichen Entwicklung des Vereins, einen Blick in die Vergangenheit (unter anderem mit einem Bericht vom Gastspiel in Jena aus dem Blickfang Ost) und vieles mehr.
Format: A5 - farbig
Seiten: 72 Seiten
Kontakt: block-f@web.de
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UND NU? Ausgabe 2 - 4,00 Euro
Weiter geht es mit dem UND NU? aus Münster. Neben unzähligen "locker flockigen" Spielberichten aus aller Herren Länder (Lettland, Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Niederlande, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Frankreich, Israel, Griechenland, Italien und Dänemark), wobei man sich nach wie vor auch beim SC Preußen herumtreibt, der ja leider - wie auch unser VfL - inzwischen als Kapitalgesellschaft und nicht mehr als eingetragener Verein dem runden Leder nachjagt. Ebenso wenig dürfen die Besuche bei den Freunden aus Bordeaux fehlen - schön, dass wenigstens hier noch ein Hauch von früher weht! Überaus interessant fand ich den neunseitigen Bericht zum Thema Ultras und Gewalt, der einen doch zum Nachdenken und zur Selbstreflektion animiert. Lesenswert ist auch das Interview mit dem seit 2007 in Israel lebenden Fußballfan Oliver Vrankovic, sowie der Rückblick aufs Spiel der Preußen gegen die Zweite von Arminia Bielefeld anno 2006. Wer das UND NU? noch nicht im Regal stehen hat, sollte sich schnellstmöglich um ein Exemplar bemühen (soweit noch eins zu haben ist)...   
Format: A5 - s/w (Einband farbig)
Seiten: 156 Seiten
Kontakt: und.nu.fanzine@gmail.com
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ZEITSPIEL Ausgabe 15 - 7,80 Euro
Das Magazin für Fußball-Zeitgeschichte beschäftigt sich diesmal mit den Kickers aus Emden, Hessen Kassel, einem großen Rückblick auf die Saison 2018/2019 (ordentlich Zahlensalat - hauptsächlich aus den Regional- und Oberligen), Klubs in der Krise, Überleben im Turbokapitalismus, dem Umgang mit der Krise (unter anderem anhand der Beispiele von Union Berlin, dem 1.FC Heidenheim, dem FK Pirmasens und der BSG Chemie Leipzig), eSports und dem Nachwuchsmangel im Amateuerfußball, dem Waldstadion in Tiefenort, Fußball in Djibouti, dem FC Hanau 93 und und und. Für jeden Freund des runden Leders eine absolute Pflichtlektüre!
Format: A4 - farbig
Seiten: 100 Seiten
Kontakt: info@zeitspiel-magazin.de