Ich kann mich auch täuschen, aber gefühlt hab ich in den weit über dreißig Jahren, die ich inzwischen "aktiv" ins Stadion gehe, gegen keinen Verein mehr internationale Bayernspiele gesehen... was ich aber sicher sagen kann ist, dass Real Madrid für mich einer, wenn nicht sogar der unsympatischste Verein außerhalb Deutschlands ist!
Nachdem die Bayern seit dem Sieg im Elfmeterschießen im Estadio Bernabéu anno 2012 (was gleichzeitig den Einzug ins "Finale dahoam" bedeutete) sich in vier "Endrundenduellen" (dreimal im Halbfinale, einmal im Viertelfinale) nicht mehr gegen die Königlichen hatten durchsetzen können, sollte es dieses Jahr endlich wieder klappen; mit dem knappen aber verdienten Sieg (2:1) im Hinspiel hatten sich die Mannen von Vinvent Kompany eine durchaus gute Ausgangs-lage für das Rückspiel erarbeitet.
Voller Vorfreude (die Möglichkeit, dass sich unsere Freunde heute aus dem internationalen Wettbewerb verabschieden würden, kam mir zumindest vor dem Spiel nicht in den Sinn... die Mannschaft der Bayern wirkt gerade in den letzten Monaten enorm gefestigt, hat - soweit ich das als Außenstehender beurteilen kann - einen richtig guten Spirit und spielt einfach einen mega attraktiven und vor allem mitreißenden Fußball; schön, dass wir so aus dem "Zweitligarumpel-fußball" der eigenen Equipe auch mal ausbrechen dürfen!) ging es um kurz nach sieben in Richtung Fröttmaning. Nach einem (oder zwei) Dösken in geselliger Runde (auf dem Hinweg war ich diesmal mit ein paar ganz alten Fußballfreunden unterwegs; insbesondere mit einem von ihnen hatte ich meine ersten Fußballtouren bestritten - Momente die mich durchaus geprägt haben) sollte es rund vierzig Minuten vor Anpfiff endlich in Stadion gehen. Nachdem ich zum Einlaufen der beiden Mannschaften die durchaus imposante Choreo-graphie der Südkurve noch aus dem Oberrang der Nordkurve betrachtet hatte, gesellte ich mich in der Folgezeit zu Red Fanatic, ehe ich mich in der Halbzeitpause weiter in die Mitte der Südkurve "durchkämpfte". War die Stimmung in der ersten Halbzeit (wahrscheinlich dem nervenaufreibenden Spielverlauf geschuldet) bisweilen noch durchwachsen (okay, das ist jetzt eher Jammern auf hohem Niveau; aber wenn die Kurve es schaffte, das restliche Publikum mitzunehmen, war bereits zu diesem Zeitpunkt klar, was hier und heute möglich wäre), so war der zweite Durchgang in meinen Augen nahe am Optimum (aber wie gesagt, das ist meine Wahrnehmung - besser beurteilen können das wahrscheinlich diejenigen, die ihren Platz nicht im Herzen der Südkurve hatten). Spätestens nach dem drei zu drei durch Luiz Díaz kurz vor Ende der regulären Spielzeit explodierte die Arena; Michael Olise ließ mit dem Siegtreffer in Minute vierundneunzig endgültig alle Dämme brechen... sowohl unter den 75.000 Zuschauern (sofern sie es mit dem Deutschen Rekordmeister hielten) als auch bei den Bayernspielern (die nach dem Schlusspfiff ausgiebig vor und mit der Südkurve feierten) herrschte Ekstase pur!
Donnerstag, 16. April 2026
15. April 2026 - Bayern München vs. Real Madrid 4:3
Montag, 23. März 2026
18. März 2026 - Bayern München vs. Atalanta Bergamo 4:1
Nach der "notte magica" von Bergamo, in der unsere Münchner Freunde wohl einen der besten Auftritte ihrer Mannschaft bejubeln durften, sollte im Rückspiel gegen die "Dea" wohl nichts mehr anbrennen. Dennoch machte ich mich voller Vorfreude zusammen mit den Jungs von der Dachau auf den Weg in Richtung Fröttmaning (von wo aus wir dank des erneuten Streiks im öffentlichen Nahverkehr das zweite Mal in diesem Jahr zum Stadion laufen durften), was wohl nicht zuletzt an den (trotz Debakel im Hinspiel) zahlreich mitgereisten Gästen aus der Lombardei lag. Zum ersten Mal sollte die sagenumwogene Curva Nord (wobei ja seit dem Jahr 2006 mit Forever Atalanta auch eine Ultrágruppe in der Curva Sud beheimatet ist) "ihre Zelte" in München aufschlagen.
Gruppen wie die legendäre Brigate Neroazzurre, Wild Kaos und Nomadi zogen mich bereits Mitte der 1990er in ihren Bann (ich erinnere mich noch heute an mein erstes Spiel im alt-ehrwürdigen Stadio Atleti Azzuri d'Italia, das nach seiner Eröffnung 1928 übrigens mit Mario Brumana den Namen eines italienischen Faschisten trug, ehe es nach dem zweiten Weltkrieg in Stadio Comunale umbenannt wurde; zu Gast war am 9. März 1997 mit Sampdoria Genua ein weiteres Schwergewicht der italienisch Ultrábewegung - eröffnet wurde das Spiel mit einer farbenfrohen Pyroshow in der Mitte der Curva Nord, zu Beginn der zweiten Halbzeit verschwand selbige unter einer riesigen schwarz-blau-gestreiften Blockfahne. Die 1.500 mitgereisten Gäste rund um die Ultras Tito Cucchiaroni hatten "nur" ihre schon damals charakteristischen Schwenkfahnen im Gepäck. Am meisten blieb mir jedoch der mehr als geniale Tifo beider Kurven in Erinnerung; seinerzeit war das für uns Ultras der ersten Generation für die eigene Kurve ein schier unerreichbar scheinender Wunschtraum!). Seit dieser Zeit verfolge ich (nicht nur) die Geschichte der Ultras von Atalanta Bergamo... die Auflösung des WKA und der BNA Anfang der 2000er, der Zusammenschluss aller Ultras unter dem Namen "Curva Nord Bergamo 1907" (federführend war hier zweifelsohne ein gewisser Claudio "Bocia" Galimberti - an dieser Stelle möchte ich Euch allen den Dokumentarfilm "A guardia di una fede" ans Herz legen, wobei ich vermute, dass die meisten Leser diesen bestimmt schon gesehen haben - aufgewaschen mit beziehungsweise in der BNA, später Gründer der Nuova Guardia - die jedoch nicht lange "überleben" sollte - und 1998 der Atalanta Supporters, die sich später in besagte Curva Nord Bergamo 1907 umbenennen sollte) bis hin zu deren Ende im Jahr 2021 (als Hauptgrund wurde in einem letzten Comunicato die schier unglaubliche Repressionswelle, der man sich über Jahre konfrontiert sah, genannt). Inzwischen haben sich mit Millenovecentosette (entstanden aus einem losen Zusammenschluss, der bereits zuvor unter dem Motto "Per chi non piò esserici" (Für diejenigen, die nicht dabei sein können), Ultras Tanto Torno und der Vecchia Guardia neue Gruppen in der Curva Nord etabliert. Im Süden hat neben der bereits angesprochenen Gruppe Forever Atalanta (gegründet von ehemaligen Mitgliedern der BNA) auch noch Agitati Bergamo (hauptsächlich bestehend aus ehemaligen Mitgliedern des WKA) eine neue Heimat gefunden.
Genug der Exkursion und zurück zum Achtelfinalrückspiel der diesjährigen Champions League. Konnte man die mitgereisten Bergamaschi vor dem Spiel noch das ein oder andere Mal im Herzen der Südkurve vernehmen, so war spätestens mit Spielbeginn nichts mehr von den Schwarz-Blauen zu vernehmen, sangen sich unsere Freunde doch gerade in den ersten fünfundzwanzig Minuten (beginnend mit dem Europapokalklassiker "Ich hab geträumt von dir") in einen wahren Rausch; ja Leute, dass hat gescheppert und wirklich richtig Bock gemacht. Leider war nach dem ersten Eingreifen des VAR (wann wird dieser Stimmungskiller, von dem man inzwischen ja hinlänglich weiß, dass er auch nicht für mehr Gerechtigkeit auf dem Spielfeld sorgt, endlich wieder abgeschafft?) ein deutlicher Abfall spürbar. Zwar konnte nach dem Seitenwechsel (die Ultras der Göttin hatten nach einem Schlagabtausch mit dem USK - zuvor soll es wohl schon zu "Unstimmigkeiten" untereinander gekommen sein - teils den Block verlassen) der Stimmungspegel wieder gesteigert werden, an die Anfangsphase sollte man jedoch nicht mehr herankommen. Richtig laut wurde es erst nach dem Schlusspfiff, als man die Mannschaft schon einmal auf den kommenden Gegner einstimmte... Madrid, Madrid, wir scheißen auf Madrid! Ring frei für die Runde der letzten acht... 😉
Freitag, 23. Januar 2026
21. Januar 2026 - Bayern München vs. Union Saint-Gilloise 2:0
Nach der Auslosung der Ligaphase der Champions League hätte ich gesagt, dass dieses Spiel sowohl sportlich als auch fantechnisch eher zu den uninteressanteren Begegnungen zählen würde; aber bekanntlich kommt es manchmal anders als man denkt.
Die UEFA hatte die Bayern nach der Pyroaktion gegen Sporting Lissabon Anfang Dezember (wie zu erwarten) mit einer Teilsperrung der Südkurve belegt, die die Verantwortlichen aus freien Stücken auf den kompletten Unterrang der Kurve ausweitete (und somit annähernd verdoppelte). Dass die aktive Fanszene sich dieser unverhältnismäßigen Kollektivstrafe (die in meinen Augen einzig und allein darauf abzielt, Uneinigkeit in der Kurve zu säen, um so ein gewünschtes Verhalten zu erzwingen - ich weiß, dass gerade das Thema Pyrotechnik innerhalb der Fanszene durchaus unterschiedlich gesehen wird, was ja auch vollkommen legitim ist) nicht beugen würde, war wohl jedem, der sich mit der Fan-/Ultrabewegung hierzulande beschäftigt, klar. Letztendlich sollten sich die aktiven Gruppen in den Blöcken 318 bis 322 im Oberrang der Südkurve einfinden. Während über den verwaisten Stehplätzen ein Spruchband mit der Aufschrift "GEGEN KOLLEKTIVSTRAFEN - FÜR EINE LEBENDIGE FAN-KULTUR" prangte, stand auf einem zweiten im Oberrang "WIR SIND IMMER HIER - DIE KURVE DAS SIND WIR"... selbstredend erschallte das ent-sprechende Lied kurz vor dem Anpfiff! Die durchaus emotionsgeladene Stimmung in den folgenden neunzig Minuten bewies eindrucksvoll, dass die "Strafenpolitik" der UEFA und des FC Bayern problemlos ad absurdum geführt werden konnte (die Stellungnahme der Südkurve München zum Spiel gegen Union Saint-Gilloise findet ihr hier). Nachdem ich die erste Halbzeit bei den Freunden der Dachau City (die sich ihre Plätze heute mit MRP "teilten") verbracht hatte, zog ich mit dem Halbzeitpfiff ein paar Blöcke weiter... sprich ins Zentrum der Kurve. Das Spiel konnten die Bayern letztendlich mit zwei zu null für sich entscheiden, wobei man sich lange Zeit unerwartet schwer gegen den - vor diesem Spieltag - 27. der sechsunddreißig teilnehmenden Vereine tat. Positiv überrascht war ich übrigens vom zahlreich vertretenen Gästeanhang aus Brüssel, der einen durchaus bleibenden Eindruck hinterließ.
Mittwoch, 10. Dezember 2025
9. Dezember 2025 - Bayern München vs. Sporting Lissabon 3:1
Und so musste ich gestrigen Dienstag (trotz Bergen von Arbeit) in der Kanzlei relativ früh die Segel streichen, damit ich pünktlich um fünf abfahrtsbereit war. Die frühe Anstoßzeit hatte nicht nur den Vorteil, dass man relativ früh wieder zu Hause ist, sondern auch, dass sich die Parkplatzsuche in Garching-Hochbrück durchaus entspannt gestaltete. Im Stadion zog es mich alsbald in Richtung Vorsängerpodest, wo neben den üblichen Verdächtigen der Schickeria mit FaBu ein weiterer Fantastic Supporter begrüßt werden konnte (dieser wollte endlich mal wieder ein "normales" Spiel in der Kurve erleben; tja, hast Dir den Platz auf der Haupttribüne ja (quasi) selbst ausgesucht mein Lieber... 😏 Aufgrund der doch eher unschönen Polizeiübergriffe auf Fußballfans im Europapokal gab es zu Beginn große Spruchbänder in Richtung Europäischer Union und UEFA (GET YOUR SHIT TOGETHER - PROTECT AWAY FANS FROM ARBITRATY MEASURES AND POLICE VIOLENCE!). War die Stimmund (soweit ich das von meinem Platz aus beurteilen konnte) in den ersten dreißig Minuten richtig gut, so flachte diese in der Folgezeit leider spürbar ab. Nach dem Seitenwechsel gab es seit längerer Zeit wieder eine Pyroshow in der Südkurve, bestehend aus roten und weißen Bengalen, die über die komplette Breite gezündet wurden. Da unsere Freunde nach dem Achtelfinal-Hinspiel gegen Bayer Leverkusen in der vergangenen Saison mit einer Bewährungsstrafe seitens der UEFA belegt wurden, darf man gespannt auf deren (idiotische) Reaktion respektive Sanktion warten. Ach ja, auch die mitgereisten Gäste aus der portugisischen Hauptstadt hantierten das ein oder andere Mal mit pyroteschnischen Erzeugnissen; ob der Einsatz von Böllern hierbei unbedigt sein musste, stelle ich mal in Frage (ein überaus lauter sorgte kurzzeitig für Irritaion - vor zwanzig Jahren hätten sich in diesem Moment wohl weitaus weniger Leute Gedanken gemacht). Ach ja, das Spiel konnten die Bayern, die nach Kimmichs Eigentor in der 54. Minute in Rückstand geraten waren, letztendlich hochverdient mit drei zu eins für sich entscheiden. In punkto Tifo konnte der Münchner Anhang in Durchgang zwei an die gute Anfangsphase anknüfen, so dass man letztendlich von einem richtig guten Auftritt sprechen kann.
Montag, 10. November 2025
vom Inn an die Donau... österreichische Woche im November 2025
In Österreich treibe(n) ich/wir mich/uns ja bekanntermaßen des Öfteren herum; zwei (sehenswerte) Spiele (insbesondere was das Geschehen auf den Rängen betrifft) innerhalb von fünf Tagen sehe ich aber inzwischen eher selten.
Zum Auftakt meiner österreichischen (Fußball)Woche hatte ich mir das Gastspiel des FC Wacker Innsbruck in Kufstein auserkoren. Der zehnmalige Österreichische Meister scheint sich nach dem Konkurs 2002 (kurz zuvor hatte man als FC Tirol Innsbruck - unter diesen Namen hatte der FC Wacker nach der Ausgliederung der Profiabteilung im Jahr 1993 die wohl erfolgreichsten Jahre der "jüngeren" Vereinshistorie bestritten, dabei aber einen immensen Schulden-berg angehäuft) und dem Sturz in die fünftklassige Tiroler Liga im Jahr 2022 (abgesehen von der Saison 2002/2003 war man nach dem Konkurs des FC Tirol und der Neugründung des FC Wacker immer in den zwei höchsten Spiel-klassen beheimatet) inzwischen wieder gefangen zu haben; so steht man aktuell nach sechzehn Spieltagen (das Gastspiel beim FC Kufstein schon mit eingerechnet) mit dreiundvierzig von achtundvierzig möglichen Punkten nicht nur auf dem ersten Platz der drittklassigen Regionalliga West, sondern auch vor der Rückkehr in die 2. Liga. Mit einem Zuschauerschnitt von 4.730 Besuchern bei Heimspielen am Tivoli (seit dem letzten Spieltag der Saison 2024/2025 steht die aktive Fanszene wieder auf der angestammten Nordtribüne - die Rückkehr wurde übrigens vor rund 4.000 Zuschauern Zusehern stilecht mit einer Choreographie zelebriert) liegt man deutlich vor der Wattener Sport-gemeinschaft Tirol, die seit dem Aufstieg in die Bundesliga ebenfalls das Tivoli Stadion als Heimspielstätte nutzt. Rund eine Stunde vor Spielbeginn sollte ich die Kufstein-Arena betreten; da es wie aus Kübeln goss, nahm ich das Angebot der Gastgeber, doch noch ein wenig in der Kantine zu verweilen, dankend an. Knapp zehn Minuten vor Anpfiff machte ich es mir auf der kleinen überdachten Tribüne auf der Gegengeraden direkt gegenüber den etwa siebenhundert mitgereisten Innsbruckern gemütlich (na ja, aufgrund des teils heftigen Windes sollte das Dach über mir nur bedingt den Regen von mir fern halten). Diese legten über die kompletten neunzig Minuten eine überaus flotte Sohle aufs Parkett; gesangstechnisch wurden neben einigen neue(re)n Liedern auch alle Klassiker gesunden. Auch wenn die Vorsänger sich augenscheinlich das ein oder andere Mal noch etwas mehr Einsatz gewünscht hatten, so war ich vom Auftritt der Tivoli Nord durchaus begeistert. Nachdem ich mich in der Halbzeitpause mit Mike (Unterland) ein wenig ausgetauscht hatte, so folgte ich nach dem Seitenwechsel seiner Einladung, und verfolgte das Spiel fortan inmitten der Gäste. Richtig laut wurde es dann spätestens mit dem vielumjubelten Führungstreffer des FC Wacker, der sich gegen den aufopferungsvoll kämpfenden Tabellenletzten lange schwer tat, was wohl nicht zuletzt am schwer zu bespielenden Platz (war schon krass zu sehen, wie das Geläuf von Minute zu Minute mehr in Mitleidenschaft gezogen wurde; der Platzwart dürfte bisweilen Tränen in den Augen gehabt haben) lag. Als drei Minuten später auch noch das zweite Tor fiel, war die Messe defacto gelesen; und so feierten die Schwarz-Grünen die letzten zwanzig Minuten ausgelassen die Herbstmeisterschaft. Für eine kurze Schrecksekunde sorgte ein paar Minuten vor dem Abpfiff ein Spieler der Innsbrucker, als er bei einem Klärungsversuch einen kleinen Jungen, der mit seinen Eltern im unteren Bereich des Gästeanhangs stand, regelrecht abschoss... zum Glück ging es dem Kleinen nach dem Schlusspfiff schon wieder besser, und so durfte er sich nicht nur mit den Spielern vorm Gästeanhang feiern lassen, sondern bekam auch noch das Trikot des "Übeltäters". Während die Gruppen der Tivoli Nord ihr Material einpackten, wechselte ich noch ein paar Worte mit dem einen oder anderen Bekannten, ehe ich (nach dem Abmarsch der Gäste) noch einmal kurz die Kantine aufsuchte...
Freitag, 24. Oktober 2025
...führt uns noch einmal nach Europa, in den UEFA-Cup! Ein Blick zurück ins Jahr 1997
Wir träum'n vom Glanz der alten Tage und dreh'n am Rad!
Führt uns noch einmal nach Europa, in den UEFA-Cup!
21.10.1997 13.000 Zuschauer 1:0
Diese Tour war zwar bei weitem nicht so genial wie Trabzon, wird aber dennoch mit Sicherheit zu den besten meiner Fankariere zählen.
Donnerstag, 23. Oktober 2025
22. Oktober 2025 - Bayern München vs. Club Brügge 4:0
Zusammen mit Nils machte ich mich relativ früh (Abfahrt um kurz nach sieben 😉) auf den Weg in Richtung Garching-Hochbrück, da ja Dank des Südkurven Hauses unser bisheriger "Arenaparkplatz" wohl nur noch selten (bei wirklich früher Anreise) eine Option darstellen wird... glücklicherweise hatte der "Busch-funk" bereits eine überaus interessante Alternative gemeldet, die wir heute auch gleich erfolgreich testen konnten.
Die Südkurve beschäftigte sich heute ausführlich mit der Personalie Jerome Boateng; der ehemalige Bayernspieler plant eine Hospitation bei Trainer Vincent Kompay. Eben jener Jerome Boateng war wiederholt wegen psychischer und physischer Gewalt, sowie Machtmissbrauch in Beziehungen "auffällig" geworden. Ein Thema, über das man meines Erachtens einfach nicht wegschauen sollte darf!
Das Spiel war bereits zur Halbzeit durch Tore von Lennart Karl (was der Junge aktuell macht, ist echt sensationell), Harry Kane und Luis Díaz zugunsten unserer Freunde entschieden; im zweiten Durchgang sollte sich (nur) noch die Chelsea-Leihgabe Nicolas Jackson in die Torschützenliste eintragen.
Während die Südkurve am heutigen Abend einen mehr als guten Auftritt (man konnte den Leuten um uns herum von Anfang an den Spaß beim Singen förmlich ansehen; mein persönliches Highlight des Abends war die Homage an den, sich an diesem Abend ebenfalls im Stadion anwesenden Mr. Wembley Arjen Robben) aufs Parket legte, sorgten die mitgereisten Gäste definitiv nicht dafür, sich positiv in mein Gedächtnis einzubrennen...
Sonntag, 25. Mai 2025
As time goes by... KINGS OF THE CUP 2013!
Montag, 19. Mai 2025
Finale dahoam anno 2012
Mittwoch, 9. April 2025
Ein Blick zurück... Champions League Finale anno 2010
Am 22. Mai 2010 trafen der FC Bayern München im Finale der Champions League auf Inter Mailand; ausgetragen wurde das Spiel im Stadio Santiago Bernabéu in Madrid. Hier der Bericht zu diesem Spiel aus dem zweiten Band meiner "MOMENTAUFNAHMEN".
Nach dem fulminanten Halbfinale gegen Olympique Lion fieberte die komplette
Bayernszene (und mit ihr unzählige Freunde) auf das große Finale im Stadio
Santiago Bernabéu… Für mich sollte es mit einem Teil unserer Dachauer Freunde
mit dem Bus der Red Munichs in die spanische Hauptstadt gehen - und dass mit
angerissenem Kreuzband und 'nem ordentlichen Meniskusschaden! Aber mit dem einen
oder anderen Cuba Libre sollte zumindest die Hinreise reibungslos über die
Bühne gehen… Vielen Dank an jeden einzelnen Businsassen für die unvergesslichen Stunden. Unvergessen bleibt für mich Bonsais Ansprache an die Dachauer
bezüglich möglicher exhibitionistischer Anwandlungen - die Dachau City scheint
ja diesbezüglich ihren Ruf weg zu haben… 😊 In Madrid angekommen legte ich
mich erst einmal in unmittelbarer Nähe der Bayernkurve (vor ner Luxusboutique)
zum chillen ab, während sich die anderen mit Hilfe von Nils Schwester (lebte
ne Zeit in Madrid und war an jenem Tag zufällig vor Ort) auf die Suche nach
dem abgeschleppten Choreoneuner des Club Nr. 12 machten, zu dessen Insassen
ein weiterer Dachauer zählte. Anschließend ging es noch gemütlich in eine
Tapasbar, ehe es langsam aber sicher Zeit wurde, das Stadion zu betreten.
Schnell noch die Auswärtsfahne der Fantastic Supporters über die große Fahne
der Dachau City (das Dachau musste übrigens auf Geheiß der UEFA überklebt
werden, da es aus Sicht der verkalkten Herren ein rechtsradikales Symbol
darstellt - alles klar! Das Thema Dachau/UEFA sollte unsere Freunde in der
Folgezeit noch ordentlich beschäftigen…) gehängt, und schon befand ich mich
Bonsai unvergessen!
auf der Suche nach einem geeigneten Fotoplatz. Fündig wurde ich nach einigem
Hin und Her auf der Gegengeraden… Bayern wählte, wie auch schon 2001, als
Hauptelement der Choreographie den Europapokal der Landesmeister, daneben auf
rot-weiß gestreiftem Hintergrund die Initialen "FCB". Dazu gab es mittels
Transparent, die klare Ansage, dass es heute Nacht nicht ohne den Henkepott
nach Hause gehen würde. Inter präsentierte mittels Blockfahne das Vereinswappen mit dem Champions League Logo als "Krone". Auf großen Transparenten
links und rechts daneben war zu lesen, dass man jetzt zusammen seinen "Traum"
krönen wolle. Alles in allem ordentliche Intros auf beiden Seiten, auch wenn
mir persönlich das letzte "Extra" gefehlt hat. Aber das ist jammern auf hohem
Niveau… Stimmungstechnisch hatten die Bayern, angetrieben durch die Ultras im
dritten Rang, zumindest bis zum null zu eins (mach einer meinte sogar bis zum
alles entscheidenden zweiten Tor der Interisti) klar die Nase vorn - von den
Nerazzuri hatte ich mir bei Leibe mehr erwartet! Lediglich in den letzten
zwanzig Minuten konnten sie mich einigermaßen überzeugen - tja, die Curva
Nord scheint auch nicht mehr das zu sein, was sie zur guten alten Zeit (in
bella Italia) einmal war… Nach dem Seitenwechsel präsentierte die Schickeria
erst ihre rot-weiß gestreifte Blockfahne, ehe es im Oberrang der Bayernkurve
ordentlich brannte - ein geiler Anblick! Inter verzichtete auf Pyro und
hantierte stattdessen mit unzähligen Fähnchen… Nach der Siegerehrung holte
ich schnell meine sieben Sachen aus dem Bus, sagte "Servus" zu meinen
Mitstreitern - heim ging es knieschonend mit dem Choreoneuner des Club Nr. 12.
Seit der Heimfahrt hab ich übrigens nen Ohrwurm - "Dancing with tears in my
eyes" - vielen Dank hierfür an unseren Fahrer! 😉









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