In Österreich treibe(n) ich/wir mich/uns ja bekanntermaßen des Öfteren herum; zwei (sehenswerte) Spiele (insbesondere was das Geschehen auf den Rängen betrifft) innerhalb von fünf Tagen sehe ich aber inzwischen eher selten.
Zum Auftakt meiner österreichischen (Fußball)Woche hatte ich mir das Gastspiel des FC Wacker Innsbruck in Kufstein auserkoren. Der zehnmalige Österreichische Meister scheint sich nach dem Konkurs 2002 (kurz zuvor hatte man als FC Tirol Innsbruck - unter diesen Namen hatte der FC Wacker nach der Ausgliederung der Profiabteilung im Jahr 1993 die wohl erfolgreichsten Jahre der "jüngeren" Vereinshistorie bestritten, dabei aber einen immensen Schulden-berg angehäuft) und dem Sturz in die fünftklassige Tiroler Liga im Jahr 2022 (abgesehen von der Saison 2002/2003 war man nach dem Konkurs des FC Tirol und der Neugründung des FC Wacker immer in den zwei höchsten Spiel-klassen beheimatet) inzwischen wieder gefangen zu haben; so steht man aktuell nach sechzehn Spieltagen (das Gastspiel beim FC Kufstein schon mit eingerechnet) mit dreiundvierzig von achtundvierzig möglichen Punkten nicht nur auf dem ersten Platz der drittklassigen Regionalliga West, sondern auch vor der Rückkehr in die 2. Liga. Mit einem Zuschauerschnitt von 4.730 Besuchern bei Heimspielen am Tivoli (seit dem letzten Spieltag der Saison 2024/2025 steht die aktive Fanszene wieder auf der angestammten Nordtribüne - die Rückkehr wurde übrigens vor rund 4.000 Zuschauern Zusehern stilecht mit einer Choreographie zelebriert) liegt man deutlich vor der Wattener Sport-gemeinschaft Tirol, die seit dem Aufstieg in die Bundesliga ebenfalls das Tivoli Stadion als Heimspielstätte nutzt. Rund eine Stunde vor Spielbeginn sollte ich die Kufstein-Arena betreten; da es wie aus Kübeln goss, nahm ich das Angebot der Gastgeber, doch noch ein wenig in der Kantine zu verweilen, dankend an. Knapp zehn Minuten vor Anpfiff machte ich es mir auf der kleinen überdachten Tribüne auf der Gegengeraden direkt gegenüber den etwa siebenhundert mitgereisten Innsbruckern gemütlich (na ja, aufgrund des teils heftigen Windes sollte das Dach über mir nur bedingt den Regen von mir fern halten). Diese legten über die kompletten neunzig Minuten eine überaus flotte Sohle aufs Parkett; gesangstechnisch wurden neben einigen neue(re)n Liedern auch alle Klassiker gesunden. Auch wenn die Vorsänger sich augenscheinlich das ein oder andere Mal noch etwas mehr Einsatz gewünscht hatten, so war ich vom Auftritt der Tivoli Nord durchaus begeistert. Nachdem ich mich in der Halbzeitpause mit Mike (Unterland) ein wenig ausgetauscht hatte, so folgte ich nach dem Seitenwechsel seiner Einladung, und verfolgte das Spiel fortan inmitten der Gäste. Richtig laut wurde es dann spätestens mit dem vielumjubelten Führungstreffer des FC Wacker, der sich gegen den aufopferungsvoll kämpfenden Tabellenletzten lange schwer tat, was wohl nicht zuletzt am schwer zu bespielenden Platz (war schon krass zu sehen, wie das Geläuf von Minute zu Minute mehr in Mitleidenschaft gezogen wurde; der Platzwart dürfte bisweilen Tränen in den Augen gehabt haben) lag. Als drei Minuten später auch noch das zweite Tor fiel, war die Messe defacto gelesen; und so feierten die Schwarz-Grünen die letzten zwanzig Minuten ausgelassen die Herbstmeisterschaft. Für eine kurze Schrecksekunde sorgte ein paar Minuten vor dem Abpfiff ein Spieler der Innsbrucker, als er bei einem Klärungsversuch einen kleinen Jungen, der mit seinen Eltern im unteren Bereich des Gästeanhangs stand, regelrecht abschoss... zum Glück ging es dem Kleinen nach dem Schlusspfiff schon wieder besser, und so durfte er sich nicht nur mit den Spielern vorm Gästeanhang feiern lassen, sondern bekam auch noch das Trikot des "Übeltäters". Während die Gruppen der Tivoli Nord ihr Material einpackten, wechselte ich noch ein paar Worte mit dem einen oder anderen Bekannten, ehe ich (nach dem Abmarsch der Gäste) noch einmal kurz die Kantine aufsuchte...
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Montag, 10. November 2025
vom Inn an die Donau... österreichische Woche im November 2025
Am späten Mittwochnachmittag (zuvor hatte ich noch einiges an geschäftlichen und privaten Terminen "abzuspulen") machte ich mich dann erneut auf den Weg zu unseren Nachbarn; Ziel diesmal Wien. Nachdem wir (Bele und Ida waren ebenfalls am Mittwochabend angereist; jedoch von Hamburg aus mit dem Flugzeug - die Beiden hatten die erste Hälfte der Herbstferien genutzt, um Freunde in der Nähe von Lüneburg zu besuchen) am Donnerstagnachmittag "das Geschäftliche" (dem Hauptgrund unseres Besuches in der österreich-ischen Hauptstadt) erledigt hatten, verabschiedete ich mich um viertel nach sechs in Richtung Hütteldorf. Vor dem Spiel tauschte ich mich noch ein wenig mit Brucki, Dominik (TR96), Christoph (UR88) und Tobi (ehemals Lords) aus, ehe ich mich zusammen mit Dominik eine Viertelstunde vor Spielbeginn in den oberen Bereich der Nordtribüne (also gegenüber dem "Block West" und neben dem Gästeblock) verabschiedete, um den bestmöglichen Blick auf die Choreographie der Tornados zu haben. Zum Lied "Wien, du Stadt meiner Träume" von Rudolf Sieczynski aus dem Jahr 1912 präsentierten die Tornados eine Blockfahne mit dem "Cover" des Wienerlied, links davon wurde ein Wimpel der Stadt Wien mit der Jahreszahl 1137 (in diesem Jahr wurde Wien erstmals schriftlich als "civitas" - Stadt - bezeichnet) gezeigt, recht davon ein Wimpel des SK Rapid in den Gründungsfarben blau-rot und mit dem Gründungsjahr 1899 versehen. In Kombination mit der musikalischen Liebeserklärung an die Stadt Wien ein wirklich gelungenes Intro, das sogar bei mir als neutralem Zuschauer für Gänsehaut sorgte. Dass die Tornados hiermit auch die "neutralen" Zuschauer berührt haben, zeigte sich anhand des tosenden Applaus nach Beendigung der Choreographie. Im Gegensatz zum Block West, der durchaus stimmgewaltig in Spiel startete (sich dann aber Mitte der ersten Halbzeit mehr und mehr an die Leistung der eigenen Mannschaft anpasste), taten sich die Mannen von Trainer Peter Stöger gegen die im Jahr 1948 unter dem Namen CS Universitatea Craiova gegründeten und (nach Auflösung im Jahr 2014 und Neugründung) seit 2017 unter dem Namen FC Universitatea 1948 firmierenden Rumänen mehr als schwer; der letztendlich spielentscheidende Führungstreffer durch Oleksandr Romanchuk in der 36. Spielminute war die logische Folge. Nach dem Seitenwechsel versuchten sich die Hütteldorfer mit aller Macht gegen die drohende dritte Niederlage im dritten Spiel der Conference League zu stemmen (leider waren sie aber vor dem Tor meist viel zu harmlos), was die Stimmung im mit 23.457 Zuschauern ganz ordentlich gefüllten Weststadion noch einmal ordentlich pushen sollte. Die Gruppen der Peluza Nord Craiova, die mit rund tausend Leuten nach Wien gereist waren, konnte ich ebenfalls einen ordentlichen Auftritt bescheinigen. An dieser Stelle sein noch erwähnt, das die Peluza Sud (zwischen beiden Tribünen hatte es schon lange gekriselt) nach der Auflösung von CSU dem inzwischen vom rumänischen Fußballverband ausgeschlossenen FC U Craiova (die Neugründung zwei gleichnamiger Vereine hat in Rumänien ja inzwischen schon Tradition) unterstützt. Nach dem Spiel sollte es noch auf "nen Schwatz" in die Säulenhalle des Block West gehen; vielen Dank für Eure Gastfreundschaft. Letztendlich sollte ich das Weststadion als einer der Letzten verlassen...
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Wien
Dienstag, 23. September 2025
Der nächste Stapel wartet schon auf mich... Episode X
je 6,50 bzw. 7,50 Euro / Ausgabe 189 10,00 Euro - Kontakt: www.ballesterer.at
Sage und schreibe dreizehn Ausgaben des österreichischen Fußballmagazin haben sich seit meiner letzten Rezension bei mir angesammelt. Die Titelthemen lauteten "Auf Tournee" (unter andrem ging es mit dem SK Rapid nach Brasilien), "Ungarn (Orbans Fußballwelt)", "Hamburger Sport-Verein", "Das Wiener Stadion" (gemeint ist hier das Prater- respektive Ernst-Happel-Stadion), "Der (ÖFB) Cup", "Jüdische Identitäten im Stadion", "Ralf Rangnick", "Pele", "Design im Fußball", "Fußballstadt Istanbul", "Austria Salzburg 1993/94" (in dieser Saison lösten die Mozartstädter mit ihrem Einzug ins UEFA-Cup-Finale - damals noch mit Hin- und Rückspiel - einen wahren Fußballboom in Österreich aus), "Bundesliga der Frauen" und "EM 2024". Natürlich hat der Ballesterer auch neben den aufgeführten Titelthemen für jeden Fußballbegeisterten ordentlich was zu bieten. Für mich auf jeden Fall immer ein Freudentag, wenn eine neue Ausgabe bei mir im Briefkasten liegt.
11,90 Euro - Kontakt: www.blickfang-ultra.de
BLOCK WEST ECHO - Ausgabe 44
Der Saisonrückblick aus dem Hause Blickfang Ultrá zählt in meinen Augen mit zu den Höhepunkten eines jeden Jahres; natürlich bekommt man von vielen Szenen einiges mit (mal mehr, mal weniger - je nachdem wie die Gruppe(n)/Kurven sich nach außen öffnen), aber diese geballte Ladung an Informationen, Eindrücken, Meinungen und Fotos ist schon eine richtig geile Sache! Auf dreihundertvierzig Seiten lassen neununddreißig Gruppen/Szenen die Saison 2022/2023 Revue passieren. Ich kann mich hier am meisten für die eher kleineren Vereine begeistern, die sich im Alltag meist (ein wenig) unter dem Radar bewegen. In punkto Layout haben Mirko & Co. im Vergleich zum letzten Saisonrückblick nochmal ordentlich nachgelegt. Alles in allem eine durchwegs runde Geschichte.
10,00 Euro - Kontakt: kontakt@ultras-rapid.at
DALEÓ - Ausgaben 22 bis 24
In Wien-Hütteldorf blickt man auf 216 Seiten auf die Saison 2022/2023 zurück; eine Saison in der die Ultras Rapid mit Luksus und Benco gleich zwei Freunde zu Grabe tragen mussten... die teils sehr persönlichen Texte zum Abschied/Gedenken an die beiden dürften nicht nur mir unter die Haut gegangen sein! Aber fangen wir doch am besten von vorne an; den einleitenden Worten und dem Inhaltsverzeichnis folgen auch diesmal ein paar Worte der Vorsänger, ehe es auch schon mit den Spielberichten (Bundesliga, ÖFB-Cup und Europacup) ans Eingemachte geht. Es folgen der Rückblick der Gioventù, die bereits angesprochenen Abschiede von Luksus und Benco, Texte über diverse interne Veranstaltungen der Ultras Rapid, "Wienern helfen Wienern" und 35 Jahre Ultras Rapid. Im Juni 2022 feierten die Freunde von VeneziaMestre ebenfalls die 35 Jahre zurückliegende Fusion von Venezia und Mestre, bei der eine Abordnung aus Wien natürlich nicht fehlen durfte. Des weiteren findet man auf den folgenden Seiten zwei weitere Spielbesuche in der Lagune. Die nächsten siebenundsiebzig Seiten "gehören" den weiteren offiziellen (Gate 13 Panathinaikos und Ultras Nürnberg) und inoffiziellen (Green Monsters, Ultras Tito und Hammarby IF) Freundschaften. Im Anschluss gibt es noch Berichte über die Ausstellung "ULTRA - Fußball und Politik am Mittelmeer", 45 Jahre Boys Parma, Diego Maradona - Campione in Italia, 70 Jahre Hans Krankl, die Vorstellung von Andy Mareks Buch, das Bernd Gedenkturnier der Tornados Rapid, sowie einen Nachruf auf die Verrückten Köpfe von Wacker Innsbruck.
je 4,00 Franken - Kontakt: daleó@suedkurve.ch
LEFFE BOYS - Saisonrückblick 2022/2023
S'einzige Heft mit eignem Fangsang berichtet in gewohnter Manier über die Geschehnisse rund um die Spiele des FC Zürich (Highlight in Ausgabe 22 stellt hier mit Sicherheit das Gastspiel bei Bodø Glimt da). Darüber hinaus gibt es Vereins- und Verbandspolitik, Interviews, Historisches (wie den Brand vom Letzigrund anno 1929) und vieles mehr. Ich freue mich jedes Mal, wenn mir Andi eine weitere Ausgabe des Daleó zukommen lässt, und mir so einen Einblick in die doch sonst "verschlossene" Szene des FC Züri gewährt.
Preis? Keine Ahnung! - Kontakt: am Besten via Instagram
SCHWABENSTURM STUTTGART 2002 - Saisonrückblick 4
Auf zweiundfünfzig Seiten (A4 - Farbe) berichten die Leffe Boys von ihren Erlebnissen rund um die Spiele des FC Gütersloh (wobei auch die Zweitvertretung, sowie die A-Jugend das ein oder andere Mal unterstützt wurde) in der überaus erfolgreichen Saison 2022/2023, an deren Ende nicht nur der Aufstieg in die Regionalliga West, sondern auch der Sieg im Westfalenpokal zu Buche stand. Im Anschluss an die Spielberichte dürfen noch die anderen Gruppen/Fanclubs ein paar Zeilen über die abgelaufene Saison zu Papier bringen, ehe eine Vorstellung der Leffe Boys, ein kleiner Groundhoppingteil und ein paar persönliche Eindrücke einzelner Mitglieder das Heft abschließen.
9,00 Euro - Kontakt: info@schwabensturm02.net
Ein ordentliches Brett haben die Jungs und Mädels vom Schwabensturm einmal mehr 'rausgehauen... wobei es sich beim vorliegenden Heft eher um einen Jahresrückblick handelt, beschäftigt man sich doch mit der Rückrunde der Saison 2022/2023 (beginnend mit dem Gastspiel in Leipzig, das die Stuttgarter Szene im Übrigen nicht boykottiert) und der Hinrunde der Saison 2023/2024 (die - Dank der Weltmeisterschaft in Qatar - am 14.01.2024 mit dem Auswärtsspiel in Mönchengladbach enden sollte). Neben durchwegs informativen Berichten findet der geneigte Leser unzählige Fotos, die bisweilen auch einen interessanten Einblick ins Leben der Gruppe gewähren. Die Rubriken "Basteln für die Kurve", "130 Jahre VfB Stuttgart - Feier der Fanszene", "Besuche bei der Curva Mare Cesena", Besuche bei der Szene E Reutlingen", "Winterpause 2023" und "Choreo Special" (hier berichtet die Gruppe in Wort und Bild über die Entwicklung der eigenen Kreativität in den vergangenen zwanzig Jahren) runden das überaus gelungene Werk ab.
STOCCARDA - Ausgabe 14
SÜDTRIBÜNE DORTMUND - Fotoheft Saison 2022/202310,00 Euro - Kontakt: stoccarda@cc97.de
Mit 360 Seiten legt das Commando Cannstatt gleich nochmal einen oben drauf! Die vorliegende 14. Ausgabe beinhaltet jeweils Saisonrückblicke und Kurvenberichte der Spielzeiten 2021/2022 (wo man hoffentlich ein letztes Mal mit der Corona Pandemie konfrontiert wird - hierzu gibt es übrigens auch einen rückblickenden Stimmenfang innerhalb der Gruppe) und 2022/2023. Zudem gibt es einen überaus interessanten "Ausflug" nach Bad Cannstatt, einen Rückblick auf die 25 Jahrfeier des Commando Cannstatt, Gedanken aus der Gruppe zum Thema Depressionen, Freundschaftsbesuche in Reutlingen, Cesena und Saint Etienne, sowie einen ausführlichen Blick auf die einzelnen Standtorte der Gruppe im Neckarstadion im Verlauf der letzten fünfundzwanzig Jahre.
10,00 Euro - Kontakt: info@suedtribuene-dortmund.de
Mit unzähligen, teils wirklich beeindruckenden Fotos lässt die Südtribüne Dortmund die Saison 2022/2023 Revue passieren; so werden neben beeindruckenden Choreographien auch immer wieder "emotionale Momente" eingefangen, und auch das Geschehen vor und nach den Spielen wird immer wieder festgehalten. Vom Gastspiel in München gibt es übrigens Bilder beider Kurven, auf denen ein gemeinsames "Battle" gegen die DFL zu sehen ist.
TORNADOS SPEZIAL - Ausgaben 48 bis 50
VERBUNDEN FÜRS LEBEN - Ausgaben 1 und 24,50 Euro bzw. 6,00 Euro - Kontakt: info@tornadosrapid.at
Von den Tornados Rapid liegen diesmal drei Hefte auf meinem Schreibtisch; neben den Berichten rund um die Spiele des österreichischen Rekordmeister zwischen Juli 2022 und Dezember 2023 (wobei die Europapokalspiele hier nach wie vor einen besonderen Stellenwert einnehmen), gibt es auch diesmal wieder eine gehörige Portion Vereinsgeschichte/-politik (so nimmt man die Präsidiumswahl im November 2022 genau unter die Lupe, erzählt von den Goldenen Jahren), kritische Gedanken rund um den (modernen) Fußballkosmos (unter anderem beschäftigt man sich mal wieder mit Red Bull, zudem setzt man sich mit der Weltmeisterschaft in Qatar auseinander), Aktivitäten in der Hütteldorfer Fanszene (wie etwa das zehnjährige Bestehen der Gladiatori, Wiener helfen Wienern, das alljährliche Bernd-Wochenende, 35 Jahre Ultras Rapid, 20 Jahre Gioventù - mit Interview - oder 20 Jahre Green Lions), die Freundschaften der Tornados (Green Monsters, Boys Parma und Nürnberg), Rezensionen, Streetart und vieles mehr. In der Jubiläumsausgabe 50 gibt es zudem noch einen Rückblick auf die Geschichte des Tornados Spezial, in Rahmen dessen auch ein paar langjährige "Leser" zu Wort kommen. Auf die nächsten fünfzig Ausgaben!
je 10,00 Euro - Kontakt: fanzine@verbundenfuersleben.de
Vor fünfzehn Jahren verabschiedete sich das Im Zeichen der Maske mit den Worten "Du gehst und machst Platz für ein neues Heft, neue Ideen und neue Gedanken"... nach einem Probelauf im September 2021 (die Nullnummer wurde seinerzeit szeneintern veröffentlicht) erblickte im Januar 2023 offiziell mit dem Verbunden fürs Leben (was für ein genialer Name!) ein neues Heft aus der Feder der Violet Crew das Licht der Welt. Während in Ausgabe eins die Saison 2021/2022 in Wort und Bild abgehandelt wird, beschäftigt sich die zweite Ausgabe mit der Saison 2022/2023. Zudem gibt es jeweils Berichte zu den Besuchen beim Ultra Caos Stockholm (die auch zu beiden Spielzeiten einen eigenen Saisonrückblick beisteuern), massig Streetart (unter dem Arbeitstitel "Vandalen fürs Leben"), Kennenlernen mit der Mannschaft, Jahreshaupt-versammlung 2021, einen Bericht von der polnisch-ukrainischen Grenze, einen ausführlichen Blick auf die Osnabrücker Fanzinegeschichte (inklusive Interview), den Ruf nach fangerechten Anstoßzeiten, die Geschichte zur "Maske" der Violet Crew, DIY-Ultras per sempre (all das in der ersten Ausgabe), Spendensammlung Winter 2022/2023,10 Jahre Cervisiam Guys, 10 Jahre Fanabteilung, 15 Jahre Speerspitze Nord, Bündnis "Tradition lebt von Erinnerung", 20 Jahre Violet Crew (auf 66 Seiten dreht sich alles um die Feierlichkeiten und die Geschichte der Gruppe, die mittels einiger Interviews aufgearbeitet wir), sowie Gedanken zur Bremer Brücke (das findet ihr in der zweiten Ausgabe). Ich muss sagen, dass mich die beiden Ausgaben vollends überzeugen konnten...
DER WELTENBUMMLER - Spezial 3
Preis? Keine Ahnung! - Kontakt: info@wanderers-bremen.de
Zum 125jährigen Bestehen des SV Werder Bremen haben die Wanderers Bremen mal wieder eine Sonderausgabe ihres Infozine auf den Mark gebracht. Neben der facettenreichen Geschichte der Hanseaten (mit Exkursion zum Weserstadion) gibt es etliche Interviews mit Bremer Legenden wie Dieter Burdenski und Thomas Schaaf, einen Blick auf die Geschichte der Bremer Fanszene und die Fußballdamen des SV Werder.
ZEITSPIEL - Ausgaben 29 bis 34
je 9,80 Euro - Kontakt: www.zeitspiel-magazin.de
Sechs Ausgaben des Magazin für Fußball-Zeitgeschichte liegen vor mir; die Titelthemen diesmal "Countdown zur Bundesliga" (allein die Fotos aus dieser Zeit sind absolut Klasse), "Fußball und Protest" (krass, was mit was man in all den Jahren - die ich ja auch schon zum Fußball fahre - bereits zu kämpfen hatte), "Der Pokal und seine Sensationen", "Fußball und Musik" (ein überaus interessantes Thema, wenn ihr mich fragt), "Fankultur im Unterbau" (zwei Vereine, die mir in diesem Zusammenhang einfallen, fanden auch den Weg ins Magazin... namentlich der 1. SC Göttingen 05 und SSV Reutlingen) und "Eine andere Geschichte der EM" (unter anderem setzt man sich kritisch mit dem Verhältnis zwischen Fans und Polizei vor der Europameisterschaft ausein-ander). Natürlich darf sich die werte Leserschaft auch weiterhin über die obligatorischen (und gern gelesenen) Rubriken wie "Klubs in der Krise", "Klartext", "Neues aus dem Unterbau", Stadionvorstellungen, Rezensionen und eine große Zahl weiterer interessanter Themen freuen.
Donnerstag, 25. Juli 2019
"Spiel gegen die Zeit"
Unter diesem Motto versucht der angeschlagene Traditionsverein FC Wacker Innsbruck Geld in die eher klamme Vereinskasse zu bekommen...
"Die Zeit ist der härteste Gegner der Welt. Sie rennt bis es vorbei ist. Durch den Abstieg in die 2. Liga ist das Budget des Traditionsvereins FC Wacker Innsbruck von knapp 7 Millionen Euro auf 3 Millionen Euro eingebrochen. Aufgegeben wird jedoch nicht. Neue Positionierung. Förderung der Jugend. Durchdates Konzept, bei dem zuallererst am stabilen Fundament gearbeitet wird. Eine neue Ära beginnt. Und jeder Fußballfan kann seinen Teil dazu beitragen.
Eine Million Euro zusätzlich. So lautet. das Ziel. Gelingt dem FC Wacker Innsbruck, seinen Fans, Sympathisanten und Unterstützern die Zielerreichung, so kann der neue, junge Weg fortgesetzt werden. Dann lebt der Traditionsverein von 1913 gesund weiter. Dann dürfen die größten Optimisten ihren Traum vom Europacup in schwarz-grün weiterträumen.
Dann dürfen sich Fans anderer Teams auch in Zukunft auf Duelle mit dem 10-fachen österreichischen Meister, 7-fachen Cupsieger und Tiroler Traditionsverein freuen. Dann wurde die Spezies "junge Wackerianer" geschützt und für die Zukunft bewahrt. Aber es ist ein Spiel gegen die Zeit. Höchste Zeit sich für dieses Duell ein Ticket zu sichern.
Wird das Spiel mit 15.200 Zuschauern ausverkauft sein? Oder mehr?"
So lautet der Text auf der Seite Spiel gegen die Zeit die von den Verantwortlichen des FC Wacker ins Leben gerufen wurde.
Ich selbst hab vor zwei Wochen beim Kurt-Landauer-Turnier der Schickeria das erste Mal davon gehört, ein paar Tage später wurde ich von Mike mittels Challenge damit "so richtig" konfrontiert... Und da mir Traditionsverein im Allgemeinen und der FC Wacker Innsbruck, mit dessen Fanszene ich in all den Jahren mal mehr, mal weniger intensiv in Berührung gekommen bin respektive komme, im Besonderen sehr am Herzen liegen, war es für mich eine "Ehrensache" mich mit Tickets für das Europapokalspiel "anno irgendwann" gegen den VfL Bochum (ein bissl träumen wollen wir Bochumer auch) einzudecken...
Ich selbst hab vor zwei Wochen beim Kurt-Landauer-Turnier der Schickeria das erste Mal davon gehört, ein paar Tage später wurde ich von Mike mittels Challenge damit "so richtig" konfrontiert... Und da mir Traditionsverein im Allgemeinen und der FC Wacker Innsbruck, mit dessen Fanszene ich in all den Jahren mal mehr, mal weniger intensiv in Berührung gekommen bin respektive komme, im Besonderen sehr am Herzen liegen, war es für mich eine "Ehrensache" mich mit Tickets für das Europapokalspiel "anno irgendwann" gegen den VfL Bochum (ein bissl träumen wollen wir Bochumer auch) einzudecken...
In der Zwischenzeit haben auch die Ultras Rapid (unter dem Motto "BLOCK WEST HILFT WACKER INNSBRUCK" zum Kauf von "Gästetickets" aufgerufen, um ihren Teil dazu beizutragen, dass nicht ein weiterer österreichischer Traditionsverein in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.
Vielleicht wollt Ihr ja auch einen kleinen Beitrag (pro Ticket werden 20,00 Euro fällig) zum Erhalt des FC Wacker Innsbruck beitragen... TRADITION DARF NICHT STERBEN!
Ausführliche Informationen über den FC Wacker Innsbruck und dessen Fanszene findet Ihr übrigens in der aktuellen Ausgabe des (PF)LÄSTERSTEINS - noch sind einige Exemplare erhältlich!
Mittwoch, 17. April 2019
DER (PF)LÄSTERSTEIN 18 - coming soon!
Es ist vollbracht - nachdem mir das "Probeexemplar" ein paar schlaflose Nächte beschert hatte, steht dem endgültigen Druck der achtzehnten Ausgabe des (PF)LÄSTERSTEINS nun (hoffentlich) nichts mehr im Wege...
Auf sage und schreibe 428 (in Worten: vierhundertachtundzwanzig) Seiten präsentiert sich unser Heft im neuen "Glanz" - da auch wir mit der Zeit gehen (und das - in meinen Augen - richtig geile Fotomaterial so vollends zur Geltung kommt) wird der (PF)LÄSTERSTEIN ab dieser Ausgabe voll farbig erscheinen... das alte (liebgewonnene) Copyshop-Design hat somit (auch bei uns) ausgedient! Inhaltlich wollen wir neue Wege gehen, ohne aber (langfristig) die Basis des Heftes zu verlieren; sprich der VfL Bochum, der FC Bayern und die nach wie vor überaus interessanten "Blicke über den Tellerrand" (sprich Fußballtouren durchs In- und Ausland) werden auch zukünftig ihren Weg ins Heft finden...
Auf sage und schreibe 428 (in Worten: vierhundertachtundzwanzig) Seiten präsentiert sich unser Heft im neuen "Glanz" - da auch wir mit der Zeit gehen (und das - in meinen Augen - richtig geile Fotomaterial so vollends zur Geltung kommt) wird der (PF)LÄSTERSTEIN ab dieser Ausgabe voll farbig erscheinen... das alte (liebgewonnene) Copyshop-Design hat somit (auch bei uns) ausgedient! Inhaltlich wollen wir neue Wege gehen, ohne aber (langfristig) die Basis des Heftes zu verlieren; sprich der VfL Bochum, der FC Bayern und die nach wie vor überaus interessanten "Blicke über den Tellerrand" (sprich Fußballtouren durchs In- und Ausland) werden auch zukünftig ihren Weg ins Heft finden...
Für die achtzehnte Ausgabe haben wir uns ein echtes "Schmankerl" ausgesucht - da es mich über all die Jahre meines "Fanlebens" immer wieder nach Österreich verschlagen hat und die dortige(n) Szene(n) durchaus einen gewissen Reiz auf mich ausüben, entwickelte sich in den letzten zwei Jahren die fixe Idee, für die breite Masse doch mal einen "groben Überblick" zu Papier zu bringen... Waren ursprünglich optimistische 150 Seiten geplant, so sind es letztendlich dreihundertsiebzig (!!) geworden. Wahnsinn, was das Projekt "Fanszene Österreich" für eine Eigendynamik entwickelt hat. So gibt es Vorstellungen von Land/Ländern, Städten, Vereinen und Stadien - allgemeine Infos über die jeweiligen Szenen, Interviews, Geschichten, etc.
Neben Österreich gibt es auch einen kleinen Exkurs nach Südtirol, da eine gewisse Verbindung nicht von der Hand zu weisen ist. Auch hat die eine oder andere Eishockeyszene den Weg ins Heft gefunden...
Was erwartet Euch sonst noch?
- Spiel-/Erlebnisberichte aus Marokko, Griechenland, Frankreich, Österreich und Deutschland
Was erwartet Euch sonst noch?
- Spiel-/Erlebnisberichte aus Marokko, Griechenland, Frankreich, Österreich und Deutschland
- Ein Interview-/Themenblock über "Frauen in Ultragruppen"
- ein paar kritische Worte über die Ausgliederung beim VfL Bochum
- ein paar kritische Worte über die Ausgliederung beim VfL Bochum
- Amarcord RAGAZZI DELLA MARATONA (Torino Calcio)
Dank der erstmals vierstelligen Auflage (das rege Interesse der österreichischen Szenen macht es diesmal möglich) gibt es die achtzehnte Ausgabe des (PF)LÄSTERSTEINS für faire 6,00 Euro zzgl. Versandkosten.
Bestellungen bitte an hielscher.der_pflasterstein@t-online.de
Geplantes Erscheinungsdatum ist übrigens der 10. Mai 2019!
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Dienstag, 6. November 2018
Rezension: BLOCK WEST ECHO 40
Stolze zweihundertzwölf Seiten umfasst die Jubiläumsausgabe des Block West Echo aus dem Hause Ultras Rapid. Nach einem kurzen/knappen "Rückblick" auf vierzig Ausgaben ihrer Gazette, folgen ein paar Worte der Vorsänger, ehe es mit dem obligatorischen Saisonrückblick (Herbst 2017 - 32 Seiten, Spruchbänder & Gruppenfotos - 14 Seiten und Frühjahr 2018 - 22 Seiten), bei dem mich das letzte Pflichtspiel Steffen Hoffmanns gegen Altach am meisten bewegt hat (selten bekomme ich beim Lesen Gänsehaut), und der Sektorsperre (aufgrund der "Vorkommnisse" beim Heimderby gegen die Violetten von der Bundesliga verhängt) gegen Sankt Pölten, die Dank Mithilfe/Entgegenkommen des SKN Sankt Pölten und dessen führender Fangruppe "Wolfbrigade" mehr oder weniger ad absurdum geführt werden konnte (der Block West fand sich im Gästeblock ein, während die rund hundert mitgereisten Gäste auf der Gegengerade untergebracht wurden), weiter geht. Mit einem ausführlichen Rückblick auf den 1. Februar 2018, die 30 Jahre Ultras Rapid Feier (gefeiert wurde übrigens am 9. Juni 2018 in der Ottakringer Brauerei) - unter anderem sind im Block West Echo die kompletten Plakate der Ausstellung abgedruckt - und dreißig Gedanken zu dreißig Jahren Ultras Rapid (fand ich persönlich richtig geil!) sind wir auch schon beim Jubiläum der Ultras Rapid angekommen - sechsunddreißig Seiten umfasst dieser Block... Es folgen Rückblicke auf das 7. Grober Spaß Turnier, die Tätigkeiten der Rechtshilfe Rapid und die Block West Spendenaktionen 2017 (Wiener helfen Wienern & Wiener helfen Lina). Wie auch schon in den letzten Ausgaben gibt es auch diesmal einen weiteren Teil der Reihe "Amarcord Veneziamestre", in dem die Ultras über die Auswärtsspiele der Orangegrünen bei Lazio (30. April 2000) und Chievo (23. Dezember 2000) berichten - wie gehabt beschäftigen sich die Macher des Block West Echos wieder mit der jeweiligen Fanszene, wobei in Verona neben Chievo auch Hellas (fantechnisch die klare Nummer eins in der Stadt) beleuchtet wird. Auf den folgenden Seiten dreht sich alles um die Freunde aus Athen (neben Spielberichten - Fußball und Basketball - erzählen die Protagonisten von einem Hochzeitsbesuch im Mai 2018 und der Gate 13 Wien Party am 3. Februar 2018 in Hütteldorf) und Nürnberg (die Ultras Nürnberg blicken auf die Saison 2017/2018 zurück - die Ultras Rapid lassen die Österreich-Premiere des Films "Großer Bruder", das eine oder andere besuchte Glubbspiel, sowie die 15 Jahre Frankenstolz Adelsdorf Feier Revue passieren). Wer gedacht hätte, das Heft wäre jetzt (fast) zu Ende, der täuscht sich gewaltig! Auf jeweils zehn Seiten blicken die Ultras Rapid auf die bis dato letzte Meisterschaft (Saison 2007/2008), sowie auf die UEFA Cup Saison 1997/1998 zurück. Es folgen Rückblicke auf die Ernst Happel Erinnerungswochen, 130 Jahre Dionys Schönecker, die Übergabe der Block West Kapitänsschleife an Stefan Schwab, die Ultras Rapid Weihnachtsfeier, die Beerdigung Pedros (langjähriges Mitglied der Alten Garde und der Ultras Rapid) und etliche weitere Ereignisse rund um die Hütteldorfer Fanszene im Allgemeinen und Ultras Rapid im Besonderen. Auf den letzten vier Seiten kommen schließlich noch die Freunde der "Straßenkunst" auf ihre Kosten... Wie immer - absolute Kaufempfehlung!
Block West Echo 40
Format: A4 - farbig
Seiten: 212
Preis: 7,00 Euro
Montag, 5. November 2018
Drei Tage im Oktober 2010
Bei der Suche nach Fotos vom Sepp-Doll-Stadion in Krems stieß ich auf die Bilder eines ereignisreichen Wochenendes im Oktober 2010 - freitags war ich mir zwei Freunden aus dem Lager der Roten in Schwarzach, ehe es am Samstag mit eine Bochumer Autobesatzung (bis auf einen Insassen alles Fantastic Supporters) via Krems, Sankt Pölten und Wiener Neustadt in die österreichische Hauptstadt ging, wo am Sonntag das Wiener Derby bei der Austria auf dem Programm stand. Als warm-up standen der FavAC (für die komplette Autobesatzung) und SV Donau Wien (für mich) auf dem Programm. Da damals das Thema "Fanzine" mehr oder weniger ad acta gelegt war, wurden die Erlebnisse nie zu Papier gebracht. Dies versuche ich hier und heute - mit nur acht Jahren Abstand - nachzuholen...
13. Spieltag Salzburger Liga am 19.10.2012
Hermann Steinlechner Sportanlage Schwarzach
SV Schwarzach vs. SV Kuchl 0:3
Zu fünft starteten wir am Freitagnachmittag 'gen Salzburger Land - in Grünau (SV Wals-Grünau vs. FC Pinzgau Saalfelden 4:1) und Grödig (SV Grödig vs. First Vienna FC 2:0) wurde je ein Mitfahrer "entsorgt", so dass es letztendlich zu Dritt weiter nach Schwarzach ging. Schnell noch 'nen Hofer angesteuert, und schon ging es weiter zur Hermann Steinlechner-Sportanlage, die aufgrund Ihrer markanten Archetektur richtig punkten konnte. In der Mitte befindet sich, auf Stelzen stehend das Vereinsheim (dahinter respektive darunter befinden sich die Umkleidekabinen), rechts und links daneben je eine überdachte Sitzplatztribüne. Auf der gegenüberliegenden Seite gibt es noch mittig ein paar Stufen. Feine Anlage... Spielerisch hatten die Schwarzacher den Gästen aus Kuchl wenig entgegenzusetzten, und so ging der Sieg der Gäste vor rund vierhundert Gästen vollkommen in Ordnung. Auf dem Heimweg wurden dann noch unsere beiden Mitfahrer eingesammelt - beide ebenfalls durchwegs zufrieden mit dem Gesehenen. Gegen Mitternacht endet mein persönliches Österreich Warmup in den heimischen vier Wänden...
11. Spieltag 2. Kasse Wachau Reserve am 20.10.2012 (13:00)
Sepp-Doll-Stadion Krems
ESV Krems vs. SC Mautern 1:4
SKN Sankt Pölten Juniors vs. SV Gaflenz 2:1
Für die rund dreißig Kilometer benötigten wir knapp fünfundzwanzig Minuten, weshalb wir den Voithplatz erst zur vierten Spielminute betraten. Da ich den Voithplatz bereits "gekreuzt" hatte (um es vorweg zu nehmen - es sollte an diesem Tag bei einem neuen "Ground", nämlich dem Sepp-Doll-Stadion bleiben), nutzte ich die zweite Halbzeit, um den arg geschundenen Akku (Gerüchten zu Folge, soll der fortgeschrittene Alkoholkonsum auch seinen Teil dazu beigetragen haben) ein wenig aufzuladen. Viel verpasst hab ich wohl nicht! Der Schiedsrichter hatte die Partie gerade abgepfiffen, das saßen wir auch schon wieder im Auto - nächstes Ziel Wiener Neustadt...
12. Spieltag Bundesliga am 20.10.2012 (18:30)
Wiener Neustädter Stadion
SC Wiener Neustadt vs. FC Admira Wacker 2:1
Dank Fabus "durchgedrücktem Bleifuß" erreichten wir das Wiener Neustädter Stadion unmittelbar vor dem Anpfiff - die Südstadt Fanatics beendeten gerade ihre Choreographie (für die Nachwelt konnte ich leider nur noch das Spruchband vor dem Gästeblock festhalten, die dazugehörenden Zettel befanden sich bereits größtenteils vor dem Block). Während die mitgereisten Gäste eine durchwegs solide Sohle aufs Parket legten, sorgte der Heimanhang rund um die Freakshow doch eher für den einen oder anderen "Schmunzler"... Obwohl die Admira deutlich mehr vom Spiel hatte, konnten die Wiener Neustädter das Spiel letztendlich (etwas glücklich) für sich entscheiden. Nach dem Spiel streunten wir noch ein wenig durchs weite Rund (den Luxus, mal nicht sofort weiter zu müssen, kosteten wir gerne aus), ehe wir uns auf den Weg nach Wien machten, wo sich mein Weg und der meiner vier Mitstreiter vorerst trennen sollte. Während ich mich mit einem im Wien lebenden "Bolognesi" verabredet hatte (dieser hatte mir einen Schlafplatz in "seiner" WG angeboten), ließen die anderen Vier den Abend ruhig in einem Hotel am Stadtrand ausklingen. Tja, mit ruhig konnte ich nicht dienen - schnell ein, zwei Ottakringer zum Vorglühen, und schon war ich mit Michele und ein paar seiner Freunde auf dem Weg in die Innenstadt. Ich glaube es war schon fast sechs, als ich völlig gerädert endlich in der Waagerechten lag... Aber egal - man lebt schließlich nur einmal; und der Abend war wirklich aller erste Sahne! Um so schwerer viel mir das Aufstehen nach nur zweieinhalb Stunden Schlaf. Nachdem ich mich von meinem Gastgeber verabschiedete hatte, ging es mittels öffentlicher Verkehrsmittel (endlich mal) zum FacAC-Platz, wo mich der Rest unserer Autobesatzung bereits sehnsüchtig erwartete...
10. Spieltag Wiener Liga am 21.10.2012 (10:15)
FavAC-Platz Wien
Favoritener AC vs. First Vienna FC II 4:1
Auf die Heimstätte des Favoritener AC war ich schon lange heiß - keine Ahnung, warum es mit dem ersten Besuch so lang gedauert hat. Herrlich gelegen zwischen Hochhäusern, mitten im Viertel. Dazu (gewöhnlich) mit den Fedayn FavAC noch eine durchaus interessante Fangruppe - heute leider (zumindest optisch und auch akustisch) nicht anwesend. Während ich meinen Kater (und die Müdigkeit) mit dem einen oder anderen Kaffee zu bekämpfen versuchte, orderten etliche der anwesenden Zuschauer in der Halbzeitpause bereits das erste, zweite oder gar dritte (Reparatur)Seidl... geiles Volk! Spielerisch hatte die Zweitvertretung des ältesten Wiener Fußballclubs den Gastgebern nichts entgegenzusetzen. Nach neunzig überaus unterhaltsamen Minuten sollten sich unsere Wege nochmals trennen. Während die Anderen sich auf die Suche nach einem gemütlichen Gasthaus machten, zog es mich (im Laufschritt zur U-Bahn, und nach vierzehnminütiger Fahrt mit der U1 erneut schnellen Schrittes - ein richtiger Sprint war noch nicht wieder möglich) noch zum SV Donau, wo ich in der elften Spielminute eintraf (jetzt wird die Groundhoppingpolizei wieder mahnend den Zeigefinger erheben oder mich gleich - ohne über Los zu ziehen - in den Häfen schicken)…
10. Spieltag Wiener Liga am 21.10.2012 (12:15)
Sportplatz SV Donau Wien
SV Donau vs. SC Columbia Floridsdorf 2:1
Der Sportplatz des SV Donau verfügt über eine kleine überdachte Tribüne, sowie etliche unüberdachte Bänke auf einer Geraden - die Kantine befindet sich linkerhand hinter dem Tor, und konnte (seinerzeit) mit echt leckeren Schnitzelsemmeln zu kleinen Preisen glänzen (der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass auch beim FavAC leckere Schnitzelsemmeln angeboten wurden). Beim ersten (und letzten) Dösken des Tage verfolgte ich eine kämpferische Partie, die die Gastgeber etwas glücklich für sich entscheiden konnten. Highlight zur Mittagszeit waren die pöbelnden/grantelnden Rentner auf beiden Seiten! Nach dem Spiel machte ich mich gemütlich (Stress hatte ich an diesem Sonntag bereits genug!) auf den Weg zurück nach Favoriten, wo ich rechtzeitig zum (für Staatsmacht und Austrianer vollkommen überraschenden) Eintreffen...
12. Spieltag Bundesliga am 21.10.2012 (16:30)
Generali Arena Wien
FK Austria Wien vs. SK Rapid Wien 2:0
...des harten Kerns der Hütteldorfer Fanszene (hinter der Osttribüne - auf der die Fanszene der Violetten ihre Heimat gefunden hat) eintrudelte. Der kurze Schlagabtausch, bei dem die Angreifer klar die Oberhand behielten, wurde von den herbeieilenden Staatsdienern beendet (tja, mit Ruhm bekleckert haben sich die Kiwara wirklich nicht - wussten sie doch über Stunden nicht, wo der grüne Pöbel unterwegs ist). Wenig später konnte ich mich mit einer Karte für die Gegengerade (zum Normalpreis) eindecken (meine Anfrage bezüglich einer Karte war zuvor von der Austria abgelehnt worden). Wussten wir schon vor dem Spiel, dass die Heimkurve, die übrigens von einer Abordnung der Ultras Essen unterstützt wurde, aufgrund von Streitigkeiten mit dem eigenen Verein auf eine Choreographie verzichten würde (die genauen Gründe teilte man den Stadionbesuchern mittels eines Flyers, der hinter Heimkurve und Gegengerade verteilt wurde, mit), hofften wir bis zu Letzt auf eine "große" Aktion der Hütteldorfer - wurden aber letztendlich enttäuscht, hatten die Gäste doch "nur" Doppelhalter, Schwenker und etliche Fackeln im Gepäck. Ich weiß, jammern auf hohem Niveau - sah nämlich dennoch ganz geil aus, was die Grünen optisch ans Tageslicht förderten. Richtig geil war dann aber der neunzigminütige Tifo des Rapidanhangs - fast nonstop wurde in echt brachialer Lautstärke durchgesungen, und dass obwohl die Heimelf das Spiel für sich entscheiden konnte. Hätten die Violetten an diesem Nachmittag eine Choreo gezeigt, hätte ich von einem richtig guten Derby (na ja, ich hätte mir darüber hinaus einen andren Sieg gewünscht) gesprochen, so war es ganz ordentlich... Nach dem Spiel weiten wir noch 'ne Zeitlang in und um die Generali Arena, ehe wir uns langsam aber sicher auf den Heimweg machten. Die gut drei Stunden bis Hengersberg, von wo aus ich mich allein in Richtung durchschlagen musste (war nach den Strapazen des Wochenendes echt eine Qual), verbrachte ich mehr oder weniger schlafend. Um kurz nach Mitternacht endete das überaus gelungene und unterhaltsame Wochenende - da es nie zu spät ist... VIELEN DANK an meine vier Mitstreiter und an Michele für den geilen Abend und das spontan angebotene "Dach überm Kopf"!
In dieser Zeit war ich übrigens überaus aktiv, was Besuche in unserem Nachbarland betraf...
15.9.12 FC Wacker Alpbach vs. SVG Erl 6:1 (zusammen mit Sebi und meine Tochter, die zu auch bei allen hier folgenden Spielen dabei war, ging es nach dem Heimspiel der Bayern gegen Mainz nach Tirol), 29.9.12 Innsbrucker AC vs. SV Absam und FC Wacker Innsbruck vs. SK Rapid Wien (neben Stella waren Nobber und Nils mit an Bord), 5.10.12 SV Kematen 1b vs. FC Grinzens 0:3, SPG Mölz/Silz vs. SV Kundl 0:2 und FC Tiroler Zugspitze vs. FC Pians 3:0 (beim ersten Spiel des Tages lief uns Weih über den Weg - spontan wurde unsere Planung über den Haufen geworfen und fortan gemeinsam weitergezogen), 13.10.12 FC Wacker Innsbruck vs. NÖSV Neulengbach 0:2 (Damen), Union Innsbruck vs. SV Fügen 3:1, SV Hall vs. SPG Mlz/Silz 1:0 und SPG Innsbruck West vs. SPG Pitztal 0:1 (nicht nur für Stella, sondern auch für mich ein straffes/hartes Programm)
13. Spieltag Salzburger Liga am 19.10.2012
Hermann Steinlechner Sportanlage Schwarzach
SV Schwarzach vs. SV Kuchl 0:3
Zu fünft starteten wir am Freitagnachmittag 'gen Salzburger Land - in Grünau (SV Wals-Grünau vs. FC Pinzgau Saalfelden 4:1) und Grödig (SV Grödig vs. First Vienna FC 2:0) wurde je ein Mitfahrer "entsorgt", so dass es letztendlich zu Dritt weiter nach Schwarzach ging. Schnell noch 'nen Hofer angesteuert, und schon ging es weiter zur Hermann Steinlechner-Sportanlage, die aufgrund Ihrer markanten Archetektur richtig punkten konnte. In der Mitte befindet sich, auf Stelzen stehend das Vereinsheim (dahinter respektive darunter befinden sich die Umkleidekabinen), rechts und links daneben je eine überdachte Sitzplatztribüne. Auf der gegenüberliegenden Seite gibt es noch mittig ein paar Stufen. Feine Anlage... Spielerisch hatten die Schwarzacher den Gästen aus Kuchl wenig entgegenzusetzten, und so ging der Sieg der Gäste vor rund vierhundert Gästen vollkommen in Ordnung. Auf dem Heimweg wurden dann noch unsere beiden Mitfahrer eingesammelt - beide ebenfalls durchwegs zufrieden mit dem Gesehenen. Gegen Mitternacht endet mein persönliches Österreich Warmup in den heimischen vier Wänden...
Sepp-Doll-Stadion Krems
ESV Krems vs. SC Mautern 1:4
Samstagmorgen halb acht - raus aus der Bude, rein ins Auto und ab nach Hengersberg, wo ich mich mit der Bochumer Autobesatzung (hatten eine null-zu-zwei-Heimniederlage gegen die Hertha im Gepäck) verabredet hatte. Da noch etwas Zeit blieb, tobte ich mich im nächstbesten Supermarkt aus, was sich in den nächsten Stunden spürbar an meinem Zustand zeigen sollte - ein paar Dösken, 'ne Flasche Havanna, und wenig motivierte Mittrinker waren ne fatale Mischung! So erreichten wir das Kremser Sepp-Doll-Stadion rund zwanzig Minuten vor dem Beginn des Reservekrachers zwischen dem ESV Krems und dem SC Mautern (manchmal lohnt es sich doch, wenn man im Vorfeld die Schiedsrichterbesetzung der Verbände entlang der Strecke checkt). Dass sich außer uns so gut wie keine Zuschauer einfanden war egal, ist das Stadion doch so oder so eine Augenweide... boah, was für ein geiler Oldschoolground! Auf der einen Geraden eine überdachte Tribüne mit richtig alten Holzbänken (Schalensitze gibt es nur im mittleren Bereich - für meinen Geschmack vollkommen überflüssig), hinter einem Tor und auf der Gegengeraden ordentlich Stehplätze. Top fand ich auch die Bäume auf der Gegengeraden direkt hinter den Stufen... Leute, solltet ihr noch nicht in Krems gewesen sein - ab ins Auto und los! Da das spielerische Niveau weitgehend überschaubar war, wurde (weiterhin) ordentlich gequatscht und noch ordentlicher getrunken. Als wir uns unmittelbar nach dem Schlusspfiff schnellen Schrittes auf den Weg zum Auto machten, hatte ich (laut Aussagen meiner vier Mitfahrer) schon ordentlich Schlagseite. In halsbrecherischer Manier (na ja, für den Herrn Göser wären wir wohl "Sonntagsfaher"gewesen) ging es weiter nach Sankt Pölten...
12. Spieltag 1. Landesliga Niederösterreich am 20.10.2012 (15:00)
Voithplatz Sankt PöltenSKN Sankt Pölten Juniors vs. SV Gaflenz 2:1
Für die rund dreißig Kilometer benötigten wir knapp fünfundzwanzig Minuten, weshalb wir den Voithplatz erst zur vierten Spielminute betraten. Da ich den Voithplatz bereits "gekreuzt" hatte (um es vorweg zu nehmen - es sollte an diesem Tag bei einem neuen "Ground", nämlich dem Sepp-Doll-Stadion bleiben), nutzte ich die zweite Halbzeit, um den arg geschundenen Akku (Gerüchten zu Folge, soll der fortgeschrittene Alkoholkonsum auch seinen Teil dazu beigetragen haben) ein wenig aufzuladen. Viel verpasst hab ich wohl nicht! Der Schiedsrichter hatte die Partie gerade abgepfiffen, das saßen wir auch schon wieder im Auto - nächstes Ziel Wiener Neustadt...
12. Spieltag Bundesliga am 20.10.2012 (18:30)
Wiener Neustädter Stadion
SC Wiener Neustadt vs. FC Admira Wacker 2:1
Dank Fabus "durchgedrücktem Bleifuß" erreichten wir das Wiener Neustädter Stadion unmittelbar vor dem Anpfiff - die Südstadt Fanatics beendeten gerade ihre Choreographie (für die Nachwelt konnte ich leider nur noch das Spruchband vor dem Gästeblock festhalten, die dazugehörenden Zettel befanden sich bereits größtenteils vor dem Block). Während die mitgereisten Gäste eine durchwegs solide Sohle aufs Parket legten, sorgte der Heimanhang rund um die Freakshow doch eher für den einen oder anderen "Schmunzler"... Obwohl die Admira deutlich mehr vom Spiel hatte, konnten die Wiener Neustädter das Spiel letztendlich (etwas glücklich) für sich entscheiden. Nach dem Spiel streunten wir noch ein wenig durchs weite Rund (den Luxus, mal nicht sofort weiter zu müssen, kosteten wir gerne aus), ehe wir uns auf den Weg nach Wien machten, wo sich mein Weg und der meiner vier Mitstreiter vorerst trennen sollte. Während ich mich mit einem im Wien lebenden "Bolognesi" verabredet hatte (dieser hatte mir einen Schlafplatz in "seiner" WG angeboten), ließen die anderen Vier den Abend ruhig in einem Hotel am Stadtrand ausklingen. Tja, mit ruhig konnte ich nicht dienen - schnell ein, zwei Ottakringer zum Vorglühen, und schon war ich mit Michele und ein paar seiner Freunde auf dem Weg in die Innenstadt. Ich glaube es war schon fast sechs, als ich völlig gerädert endlich in der Waagerechten lag... Aber egal - man lebt schließlich nur einmal; und der Abend war wirklich aller erste Sahne! Um so schwerer viel mir das Aufstehen nach nur zweieinhalb Stunden Schlaf. Nachdem ich mich von meinem Gastgeber verabschiedete hatte, ging es mittels öffentlicher Verkehrsmittel (endlich mal) zum FacAC-Platz, wo mich der Rest unserer Autobesatzung bereits sehnsüchtig erwartete...
10. Spieltag Wiener Liga am 21.10.2012 (10:15)
FavAC-Platz Wien
Favoritener AC vs. First Vienna FC II 4:1
Auf die Heimstätte des Favoritener AC war ich schon lange heiß - keine Ahnung, warum es mit dem ersten Besuch so lang gedauert hat. Herrlich gelegen zwischen Hochhäusern, mitten im Viertel. Dazu (gewöhnlich) mit den Fedayn FavAC noch eine durchaus interessante Fangruppe - heute leider (zumindest optisch und auch akustisch) nicht anwesend. Während ich meinen Kater (und die Müdigkeit) mit dem einen oder anderen Kaffee zu bekämpfen versuchte, orderten etliche der anwesenden Zuschauer in der Halbzeitpause bereits das erste, zweite oder gar dritte (Reparatur)Seidl... geiles Volk! Spielerisch hatte die Zweitvertretung des ältesten Wiener Fußballclubs den Gastgebern nichts entgegenzusetzen. Nach neunzig überaus unterhaltsamen Minuten sollten sich unsere Wege nochmals trennen. Während die Anderen sich auf die Suche nach einem gemütlichen Gasthaus machten, zog es mich (im Laufschritt zur U-Bahn, und nach vierzehnminütiger Fahrt mit der U1 erneut schnellen Schrittes - ein richtiger Sprint war noch nicht wieder möglich) noch zum SV Donau, wo ich in der elften Spielminute eintraf (jetzt wird die Groundhoppingpolizei wieder mahnend den Zeigefinger erheben oder mich gleich - ohne über Los zu ziehen - in den Häfen schicken)…
10. Spieltag Wiener Liga am 21.10.2012 (12:15)
Sportplatz SV Donau Wien
SV Donau vs. SC Columbia Floridsdorf 2:1
Der Sportplatz des SV Donau verfügt über eine kleine überdachte Tribüne, sowie etliche unüberdachte Bänke auf einer Geraden - die Kantine befindet sich linkerhand hinter dem Tor, und konnte (seinerzeit) mit echt leckeren Schnitzelsemmeln zu kleinen Preisen glänzen (der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass auch beim FavAC leckere Schnitzelsemmeln angeboten wurden). Beim ersten (und letzten) Dösken des Tage verfolgte ich eine kämpferische Partie, die die Gastgeber etwas glücklich für sich entscheiden konnten. Highlight zur Mittagszeit waren die pöbelnden/grantelnden Rentner auf beiden Seiten! Nach dem Spiel machte ich mich gemütlich (Stress hatte ich an diesem Sonntag bereits genug!) auf den Weg zurück nach Favoriten, wo ich rechtzeitig zum (für Staatsmacht und Austrianer vollkommen überraschenden) Eintreffen...
12. Spieltag Bundesliga am 21.10.2012 (16:30)
Generali Arena Wien
FK Austria Wien vs. SK Rapid Wien 2:0
...des harten Kerns der Hütteldorfer Fanszene (hinter der Osttribüne - auf der die Fanszene der Violetten ihre Heimat gefunden hat) eintrudelte. Der kurze Schlagabtausch, bei dem die Angreifer klar die Oberhand behielten, wurde von den herbeieilenden Staatsdienern beendet (tja, mit Ruhm bekleckert haben sich die Kiwara wirklich nicht - wussten sie doch über Stunden nicht, wo der grüne Pöbel unterwegs ist). Wenig später konnte ich mich mit einer Karte für die Gegengerade (zum Normalpreis) eindecken (meine Anfrage bezüglich einer Karte war zuvor von der Austria abgelehnt worden). Wussten wir schon vor dem Spiel, dass die Heimkurve, die übrigens von einer Abordnung der Ultras Essen unterstützt wurde, aufgrund von Streitigkeiten mit dem eigenen Verein auf eine Choreographie verzichten würde (die genauen Gründe teilte man den Stadionbesuchern mittels eines Flyers, der hinter Heimkurve und Gegengerade verteilt wurde, mit), hofften wir bis zu Letzt auf eine "große" Aktion der Hütteldorfer - wurden aber letztendlich enttäuscht, hatten die Gäste doch "nur" Doppelhalter, Schwenker und etliche Fackeln im Gepäck. Ich weiß, jammern auf hohem Niveau - sah nämlich dennoch ganz geil aus, was die Grünen optisch ans Tageslicht förderten. Richtig geil war dann aber der neunzigminütige Tifo des Rapidanhangs - fast nonstop wurde in echt brachialer Lautstärke durchgesungen, und dass obwohl die Heimelf das Spiel für sich entscheiden konnte. Hätten die Violetten an diesem Nachmittag eine Choreo gezeigt, hätte ich von einem richtig guten Derby (na ja, ich hätte mir darüber hinaus einen andren Sieg gewünscht) gesprochen, so war es ganz ordentlich... Nach dem Spiel weiten wir noch 'ne Zeitlang in und um die Generali Arena, ehe wir uns langsam aber sicher auf den Heimweg machten. Die gut drei Stunden bis Hengersberg, von wo aus ich mich allein in Richtung durchschlagen musste (war nach den Strapazen des Wochenendes echt eine Qual), verbrachte ich mehr oder weniger schlafend. Um kurz nach Mitternacht endete das überaus gelungene und unterhaltsame Wochenende - da es nie zu spät ist... VIELEN DANK an meine vier Mitstreiter und an Michele für den geilen Abend und das spontan angebotene "Dach überm Kopf"!
In dieser Zeit war ich übrigens überaus aktiv, was Besuche in unserem Nachbarland betraf...
15.9.12 FC Wacker Alpbach vs. SVG Erl 6:1 (zusammen mit Sebi und meine Tochter, die zu auch bei allen hier folgenden Spielen dabei war, ging es nach dem Heimspiel der Bayern gegen Mainz nach Tirol), 29.9.12 Innsbrucker AC vs. SV Absam und FC Wacker Innsbruck vs. SK Rapid Wien (neben Stella waren Nobber und Nils mit an Bord), 5.10.12 SV Kematen 1b vs. FC Grinzens 0:3, SPG Mölz/Silz vs. SV Kundl 0:2 und FC Tiroler Zugspitze vs. FC Pians 3:0 (beim ersten Spiel des Tages lief uns Weih über den Weg - spontan wurde unsere Planung über den Haufen geworfen und fortan gemeinsam weitergezogen), 13.10.12 FC Wacker Innsbruck vs. NÖSV Neulengbach 0:2 (Damen), Union Innsbruck vs. SV Fügen 3:1, SV Hall vs. SPG Mlz/Silz 1:0 und SPG Innsbruck West vs. SPG Pitztal 0:1 (nicht nur für Stella, sondern auch für mich ein straffes/hartes Programm)
Samstag, 8. September 2018
Rezension: UNTERWEGS 19
Im neuen "Gewand" präsentiert sich die neunzehnte Ausgabe des Unterwegs - wirkt definitiv hochwertiger...
Mit einer Tasse Kaffee (letztendlich wurden es zwei oder drei) machte ich es mir bei herrlichem Sonnenschein auf dem Balkon bequem, um mal einen kurzen Blick ins Heft zu werfen. Zweieinhalb Stunden später war ich durch!
Wie gewohnt legt Josef sein Hauptaugenmerk auf den "Stiefel" - wer mich kennt, der weiß, dass mir das gefällt. Nach ein paar einleitenden Worten (im Fachjargon Vorwort genannt) und einem zweiseitigen Comic (eine kleine Hommage an die Unterwegs-Redaktion) folgt mit dem Spiel Foggia Calcio vs. FC Bari (leider ohne Gäste) das erste Highlight des Heftes - abgerundet wird der Derbybesuch mit der Vorstellung der Seden der vier Gruppen der Curva Nord (Vecchio Regime 2001, Candelaro 1968, Ultras 1980 und Indomabili 1990), einem Kommentar über die politische Gesinnung der Kurve(n) Foggias, einem Interview mit dem Capo der Indomabili 1990 (die Unbezwingbaren), Graffitis und Aufklebern. Es folgt ein überaus ereignisreicher Tag der Unterwegs Redaktion mit Graffitifotoshooting in Foggia*, Avellino, Juve Stabia*, Turris, Ercolano*, Napoli und Portici* (*im aktuellen Heft zu finden) fürs Italienlexikon, den Spielbesuchen APD Pimonte 1970 vs. ASD Castel San Giorgio, ASD Portici 1906 vs. AS Acireale (ergänzt mit ein paar Worten zur Gruppe "Prima Linea 1939 - hier hat der Fehlerteufel in der Überschrift wieder zugeschlagen... "1989" statt "1939" - und einen Bericht über die fast dreißigjährige Freundschaft zwischen Acireale und Savoia; in diesem Zusammenhang wird gleich noch das Filmprojekt der Ultras Savoia angeschnitten) und US Casertana vs. SS Juve Stabia ("Ein paar Minuten gingen sich noch aus, wir kamen gerade recht zu den beiden Toren in der Schlussphase" - so die einleitenden Worte zum letzten Spiel des Tages) und den nächtlichen Jubelarien der Napolitani nach dem Sieg der eigenen Equipe bei den allseits verhassten "Buckligen" (Juve), der die italienische Meisterschaft 2017/2018 kurzfristig noch einmal spannend machte. Gästefans waren selbstredend nicht erlaubt, weshalb die Mannschaft bei ihrer Rückkehr von allen relevanten Gruppen bei der Rückkehr am Flughafen empfangen/gefeiert wurde. Ergänzt werden Josefs Erlebnisse (glücklicherweise hatte er sich im Hotel gegenüber des Flughafens eingebucht - tja, gewusst wie) von einem Kurzinterview mit Masseria Napoli, bei dem die Tifoseria von Juventus erwartungsgemäß nicht gut weg kommt. Im Anschluss gibt es zehn italienfreie Seiten mit je einem Spielbericht aus Ungarn (Videoton vs. Ferencvaros) und Österreich (Rapid vs. Altach), einen kritischen Kommentar von Brucki zum Thema "Rapid und Religion" und einen Blick aufs WAC Stadion einst und jetzt. Und schon sind wir wieder jenseits des Brenners - FC Südtirol vs. Viterbese, gefolgt von einem Rückblick (respektive einer Aufarbeitung der Hintergründe) auf die Choreo beim Derby Viterbese vs. Sora anno 2003 und FC Südtirol vs. Cosenza Calcio. Bevor der siebte Teil des Italienlexikons auf der Agenda steht, erwartet den geneigten Leser noch ein - in meinen Augen leider etwas zu kurz beziehungsweise oberflächlich gehaltener - Bericht über die 30 Jahre Ultras Rapid Feier in der Ottakringer Brauerei. In der Edizione Sette widmet Josef dreiundzwanzig Seiten der Region Molise. Wie gehabt gibt es ein paar einleitende Worte, die Vorstellung der zweitkleinsten Region Italiens und die historische aufgelöste Gruppen (Ultras Termoli 1987 und Smoked Heads 1986 Campobasso). Es folgt ein umfangreiches Campobasso Spezial mit zwei Interviews (wovon eines aus dem Jahr 2014 stammt und bereits auf www.sportallarovescia.it erschien), der Vorstellung des Stadio Vecchio Romagnoli und zwei Spielberichten - beigesteuert von Remo (Forza Atalanta). Zum Schluss folgt die Vorstellung der sechs relevanten Vereine samt deren Anhang (wie immer gibt es Infos über alle aktiven Gruppen, gute Kontakte, Freundschaften, Rivalitäten und politische Tendenz der Kurve).
Unterwegs 19
Herausgeber: Josef Gruber
Herausgeber: Josef Gruber
Kontakt: gruberjosef.jg@gmail.com
Format: A5 - farbig
Format: A5 - farbig
Seiten: 92
Preis: 4,50 Euro
Sonntag, 22. Juli 2018
20.07.2018 - FC Kufstein vs. Rapid Wien 0:5
Nach einer gefühlten Ewigkeit war es endlich mal wieder an der Zeit, dem Grenzlandstadion... oh pardon, der Kufstein Arena einen Besuch abzustatten, zumal ich weder das Tribünendach noch die kleine überdachte Gegengerade live und in Farbe gesehen hatte... Der Besuch des österreichischen Rekordmeisters war dafür natürlich ein hervorragender Anlass!
Die Anreise verlief dank der buntgemischten Autobesatzung recht kurzweilig - am Thiersee wurde zudem noch eine kurze Brotzeitpause eingelegt. Für einen Sprung ins kühle Nass sollte es "dank" des Freitagnachmittagsverkehrs um München leider nicht mehr reichen...
Mit rund zweitausend Zuschauern war das Stadion des FC Kufstein nicht einmal zur Hälfte gefüllt. Bei uns in Deutschland schier undenkbar, wenn ein unterklassiger Verein in der ersten Runde des Pokal auf ein nationales "Fußballschwergewicht" trifft. Aus Wien hatte sich ein guter Haufen eingefunden, der das komplette Spiel über ordentlich am Singen war. Die Jungs und Mädels hatten definitiv Bock! Nachdem es zum Intro ein ganz nettes Doppelhalterintro gegeben hatte, sollte es zur Rapidviertelstunde mit einigen Fackeln noch einmal was fürs Auge geben... Die Zeit vor dem Spiel nutze ich ebenso wie die Halbzeitpause um mich mit den anwesenden Bekannten aus dem Lager der Hütteldorfer auszutauschen. Das Spiel war spätestens nach dem dritten Tor der Gäste nach einer guten halben Stunde gelaufen - da konnte auch ein alter Bekannter aus der 1./2. Bundesliga (Mo Idrissou) nichts ändern...
Eine weitere Erkenntnis konnte ich am Freitag erlangen - trotz intensiver Recherche in Sachen Fan-/Ultraszene in Österreich sind mir die Jungs von der "Legion Kufstein" durch die Lappen gegangen. Noch rechtzeitig, um diesen Fauxpas auszubügeln...
Eine weitere Erkenntnis konnte ich am Freitag erlangen - trotz intensiver Recherche in Sachen Fan-/Ultraszene in Österreich sind mir die Jungs von der "Legion Kufstein" durch die Lappen gegangen. Noch rechtzeitig, um diesen Fauxpas auszubügeln...
Dienstag, 8. Mai 2018
Unterwegs bei unseren Nachbarn...
Erstens war ich schon länger nicht mehr in Österreich beim Fußball, und zweitens galt es den einen oder anderen alten Kontakt zu pflegen respektive neue zu knüpfen...
Am Freitag ging es am frühen Nachmittag nach Innsbruck, wo um halb neun das "Hauptgericht" in Form des Derbys zwischen dem FC Wacker Innsbruck und der WSG Wattens auf der "Speisekarte" stand. Als "Vorspeise" wurde das Spiel des SV Innsbruck gegen die Zweite der WSG Wattens auserkoren. Rund hundertfünfzig Zuschauer sahen auf dem Hauptplatz der Sportanlage Wiesengasse (bis auf eine zweireihige "Tribüne" mit Sitzschalen ist nichts geboten, dafür schmeckte die Leberkässemmel ausgezeichnet) sahen zwei völlig verschiedene Halbzeiten. Während die Gäste das Geschehen auf dem Rasen in den ersten fünfundvierzig Minuten nach Belieben dominierten, drehten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel die bereits verloren geglaubte Partie... null zu zwei zur Halbzeit - vier zu zwei nach neunzig unterhaltsamen Minuten! Per pedes ging es anschließend weiter ins Tivoli Neu (noch heute blutet mir das Herz, wenn ich mich an die vielen wunderbaren Momente am alten Tivoli zurückerinnere), wo mich fast der Schlag traf... war doch die (immer so schön bemalte) Mauer hinter der Nord einem hässlichen Gitterzaun gewichen... tja, die Zeiten ändern sich... Zum Einlaufen der beiden Mannschaften gedachte die Nordtribüne mittels Spruchband und einzelner Bengale einer gewissen Brigitte, während die sagenumwobene "Cristal City Crew" mit einer grün-weißen Schwenkfahne hantierte - gehört hat man den Gästeroar übrigens während der kompletten dreiundneunzig Minuten nicht... Vom Innsbrucker Anhang war ich mehr als positiv überrascht. Seit sich die einzelnen (zwischenzeitlich wohl nicht immer grünen) Gruppen wieder unter dem Namen "Tivoli Nord" zusammengeschlossen haben, scheint es glücklicherweise wieder aufwärts zu gehen - der aktuell Sportliche Höhenflug tut wohl sein übriges. Bisweilen fühlte ich mich am vergangenen Freitag an die "gute alte Zeit" erinnert... ach ja, nach dem zwei-zu-null-Sieg gegen den Nachbarn aus Wattens reicht den Innsbruckern am kommenden Freitag ein Unentschieden gegen den Aufstiegskonkurrenten aus Ried, um die ersehnte Rückkehr in die Bundesliga perfekt zu machen... Zum "Nachtisch" ging es nach dem Spiel noch auf ein (?!) Bierchen zum Container der Gruppen hinter der Nord, wo alte Kontakte aufgefrischt und neue geknüpft wurden - bisweilen untermalt von euphorischen Gesängen und der einen oder anderen Fackel...
Tags darauf ging es dann ins beschauliche Pasching, wo der österreichische Rekordmeister beim Linzer Athletik Sport Klub (dieser fristet sein Dasein nach Streitigkeiten mit der Stadt Linz aktuell in der sechstausend Seelen Gemeinde) gastierte. Vor dem Spiel hatte ich noch ein kurzes, aber für mich immens wichtiges Treffen mit Vertretern der Fanszene der Schwarz-Weißen, ehe ich im Kreis der Wiener Ultraphotographen dem Geschehen auf den Rängen und dem Rasen folgte. Rapid wie eigentlich immer mit einem durchwegs guten Auftritt (optisch setzte man am Samstag "nur" auf Schwenker, Doppelhalter und Pyrotechnik) - richtig geil wurde es jedoch nur unmittelbar nach den Toren, sowie in den letzten zehn Minuten, als sich die mitgereisten Grünen in einen wahren Rausch sangen) - aber auch die Linzer konnten mich durchaus begeistern. Ich kann mich an kein Spiel des LASK erinnern, bei dem deren Anhang eine ähnlich flotte Sohle aufs Parkett legte. Es hat sich bei den Schwaz-Weißen in den letzten Jahren augenscheinlich einiges getan zu haben. Ach ja, optisch sorgten die Gastgeber mit einer kleinen Blockfahne (schwarz-gelb/schwarz-weiß), mittels derer sie ihren Berner Freunden zum Meistertitel gratulierten, für Akzente, ansonsten kamen (auch hier nur) Schwenker und Doppelhalter (auf Pyrotechnik wurde gänzlich verzichtet) zum Einsatz. Trotz des knappen aber verdienten Sieges des SK Rapid hatten die Linzer allen Grund zu feiern, spielt ihre Mannschaft doch in der kommenden Saison das erste Mal seit einer gefühlten Ewigkeit wieder international! Wie das in diesem Stadion funktionieren soll, ist mir jedoch ehrlich gesagt ein Rätsel...
Nach dem Spiel noch schnell ein paar Sammelbände an die Grünen "ausgeliefert", ehe es - zufrieden mit dem erlebten - wieder gen Heimat ging...
Nach dem Spiel noch schnell ein paar Sammelbände an die Grünen "ausgeliefert", ehe es - zufrieden mit dem erlebten - wieder gen Heimat ging...
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